Suppen.
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kommt, mit einem tüchtigen Stück frischer Butterwohl verrührt, und noch ein wenig auf's Feuer ge-stellt. — Bei dieser Suppe kann auch statt WasserMilch zum Auffüllen genommen werden.
37. Kernerbfen-Suppe.
Die Erbsen werden ausgekernt, mit einem StückButter gedämpft, mit etwas Wasser aufgefüllt,darin gar gekocht und nebst etwas Petersilie in dieFleischbrühe gethan. Man richtet die Suppe übereinige Eiergelb und gebähete Weckschnitten an, undreibt Muskatnuß darauf. Nach Belieben kann manauch Weckklöschen dazu machen.
So oft zu einer Suppe gebähete Weckschnittenkommen, darf erstere nicht gleich über die Schnittengegossen werden, sondern man gießt über solche erstin einem Teller einige Löffel voll Fleischbrühe unddeckt sie mit einem Deckel eine Weile zu; so schmek-ken sie nicht rauh. Alsdann thut man sie in dieSuppenschüssel.
38. Grüne Kern-Suppe.
Man nimmt für etwa 8 Personen Gescheidgrüne Kerne, trocknet sie und stößt sie in einemMörser so fein wie Mehl, doch ist dieses schon müh-samer, und meistens werden die grünen Kerne ge-mahlen. Dieses röstet man in Butter, verdünnt esmit guter Fleischbrühe, läßt es mit einem Weck eineStunde kochen, treibt es dann durch einen Durch-schlag und richtet es über ein Paar Eierdotter an.