Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
451
Einzelbild herunterladen
 

äSSäfc

iH iaafl^ BBB v s dal

^^^1

1H

1477.

451

_Jüfi§11

:H

HR

1477, Aug. 22.

644. Cünradt Stoll von Stouffenberg bekundet: der feste Martin von Blümenegk hat

ihn des Schadens halb,als im syn huse vnnd was er darinn hette, syns (Conrads)teils halb zu Schnellingen verbrannt ist", vor das Hofgericht zu Rotwil geladen, abervon demselben hat ihn der wohlgeborne, sein gnädiger Herr, Graf Heinrich zu Fürsten-bergmit syner gnaden fryhait" abgefordert und heute durch die festen und ehr-samen Hannsen von Reckenbach, derzeit Vogt zu Schenckenzell, Jacoben Münich vonRosenberg, Eustachien von Pfullendorf, Michel Spysern, Schreiber zu Fürstenberg, undandere zwischen ihm und Martin von Blümenegk gütlich tädigen lassen, wodurch fol-gender Vergleich getroffen worden ist. Martin von Blümenegk gestattet Cunradt Stoll,seine eigene Hofstätte vff dem Thammen zu Snellingen zu verbauen und seinen Theildes Weihers daselbst auf Lebenszeit neben seinem eigenen zu genießen; hiefür undzum Ersatz des von ersterem erlittenen Schadens verschreibt Stoll demselben und dessenErben auf den Fall seines Todesdasselb huse vff dem Thammen" und alle Theile desgenannten Weihers und seine eigenen Höfe und Güter im Milenbach, genannt imBurgkgraben, mit Lamprechts Gut im Vischerbach sammt allen Rechten und Zuge-hörden, wie er und seine Vordem sie genossen, zu rechtem erblichem Eigen; fernertritt er demselben jetzt den Genuss des Habers im Burckgraben ab. Stoll versprichteidlich für sich, seine Erben und Kachkommen, diesen Vergleich zu halten.Geben an frytag vor st. Barttholomeus des hl. apposteln tag 1477.

Das Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) des Grafen Heinrichals tädingsman" und des Ausstellers(beide wie oben).

Perg. Or. Donaueschingen. B.

asm-

jPtgjp

«»

«fc*

ÜB

«®*"JÄpffi'sSäm&gt.''

1477, Sept. 16.

645. Hainrich von Randegk, Herrn Hainrichs von Randegk, Ritters sei., ehelicher

Sohn, bekennt von dem wolgeborenen Herrn Grafen Hainrichen zu Fürstenberg etc. zurechtem Mannslehen empfangen zu haben den halben Theil an Zwingen, Bannen, Ge-richten, Gewaltsami, Holz, Feld, Wunn, Waide mit aller Zugehörde zu Aittlingen, wiedas seine Vordem bisher ingehabt.

Geben an zinstag nehst nach des hailigen Crücz tag Exaltacionis zu Herbst 1477.

Das Siegel des Ausstellers (abgeschliffen).Perg. Or. Donaueschingen.

57*

in

WM

1SB£WflBffl

m&R