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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1477.

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1477, Juni 27.

642- Allwig Graf zu Sultz etc.. Conradt Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare,

und Hannß Jacob von Bödmen, Kitter, Bilgerin von Reischach zu Stoffeln und ConradtGurres, genannt Spurius, Schultheiß zu Wyle im Turgew , vermitteln im AuftrageHerzog Sigmunds zu Österreich die Heirathsabrede zwischen den wohlgebornen edlenHerren, Grafen Sigmund zu Lupfen und Freiherrn Petter von Hewen, wonach derletztere die Tochter des ersteren, Gräfin Agneß von Lupfen, unter näher bestimmtenBedingungen zur Ehe nehmen wird.

Am freytag nach st. Johannis tag zu Sunwenden 1477.

Das Or. siegelten die vier Aussteller und die ihre Zustimmung gebenden Sigmund und Johans, Ge-brüder, Grafen zu Lupfen, Landgrafen zu Stüelingen und Herren zu Heuwen und Lanndtspurg, Petter vonHeuwen, Freiherr, und Hainrich von Heuwen, Frei- und Domherr der Hohenstift zu Straßburg, auch Gebrüder.

Lupfische Copialbücher, XI, fol. 224231. Stuttgart.

1477, Juli 26.

Urach.

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643. Eberhard Graf zu Wirtemberg und zu Mümpelgart, der elter, schreibt dem

wohlgeborenen, seinem lieben Oheim Haiurichen, Grafen zu Fürsternberg, dass ihm-rigen Truchsässen von Hingingen sei. Witwe, zu erkennen gegeben, wie er, GrafHainrich, nach genannten Truchsässen Abgang Mathie Thünningers Hausfrau etlicheGüter, die derselbe von ihm zu Lehen getragen, geliehen habe, in Meinung, dass siederselben zustehen. Nun habe aber genannter Truchsäß diese Güter erkauft und ge-hörten dieselben dessen Witwe und Kindern laut der von ihm dem genannten Truch-sässen gegebenen Lehenbriefen zu. Da genannte Witwe hie zu Vrach 3 oder 4 malseit dem Tode ihres Mannes lebensgefährlich krank war, ist niemandvmb ir Sachen"wissend gewesen, und hat sie deshalb diese Lehen, bis sie jetzt heimgekommen ist,zu ihren Briefen nicht empfangen können. Desshalbvnd och angesenhen vil irekinde, die dehain ander narung dann dieses lehen haben", bittet er, Graf Eberhard,ihn, dasselbe genannter Witwe zu leihen und sich hierin so zu beweisen,daby wirversten mögen, sie vnser bitt genossen hab."

Geben zu Vrach an samstag nach st. Jacobs tag apostoli anno etc. 77.

Das rückwärts zum Verschluss aufgedrückte Siegel des Ausstellers (roth, quadrirter Schild ohne Helmund Umschrift, in 1 und 4 drei Hirschstangen, in 2 und 3 zwei Fische).

Pap. Or. Donauesehingen. B.