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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1476.

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schriben von wegen Balthassar Vischers by lieh dienende, dem wir ettwas solds derraiß halb hinab gein Nuß pflichtig sin sollten, mit bitt den darumb zu entrichteninnhalt uwers briefs mit mer worten, haben wir gesehen, vnd wissen nit, das wirime deßhalb ichtzit versprochen haben, des er vßlige; mainen wol, das er vns ver-bunden vnd pflichtig sin solle, das er ouch billich tilge. Aber wie dem, ob er vorde-rung deßhalb an vns vermählt zu haben, der vns nit vertragen wil, so benügt vnsvor vwer wißhait mit ernste bitten, souerre ime das ouch zu willen sin will, anzu-nemen, tag zu setzen vnd zu vstrag zu uerhelfen. Als wir uch sonder wol getruwenvnd vmb üch in sollichen vnd mererm gern wellen verschulden".

Geben vfl dunnrstag vor sant Laurentien des hailigen leuiten vnd martererstag anno 76.

Nach dem Pap. Or. im Staatsarchiv Schaffhausen mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.

1416, Okt. 15.

632. Virich Klett von Sytingen gelobt dem Grafen Egen von Fürstenberg, der ihn

ins Gefängniss gesetzt und aus Gnade nur mit 12 Goldgulden bestraft hat, weil er„gewaltsaniiglich sich vnderstanden mit ainer krancken lammen bettligerin frowenvber irn willen zu beschlauffen getan hat", Urfehde und Bezahlung der Strafe, 6 fl.auf st. Martins und 6 auf st. Andres tag.

Geben an st. Gallen des hl. aptes aubent 1476.

schliffen).

Die Siegel der festen Junkher Hannsen von Eeckenhach (wie oben) und Hainrichen von Buch (abge-

Perg. Or. Donaueschingen.

1416, Okt. 16.

633. Graf Hainrich zu Fürstenberg etc. belehnt den ehrbaren Hans Lewrer, Burger

zu Stain, mit einem Gut zu Singen '), das dessen Vater, Hans Lewrer sei., von derHerrschaft von Hochenklingen und ihm zu Lehen gehabt und das der Thumel baut;gilt jährlich 5 Malter Korn, 1 Pfund Pfennige und 60 Eier.Geben an st. Gallen tag 1476.

Pap. Copie des 16. Jahrhunderts. Donaueschingen.

1) Später Schieggengut genannt.

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