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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1470.

vnd siner gnaden zugehörigen ietlichen mit recht an den enden vnd in dem gericht,da ietlicher seßhaft ist, vnd sunst nit."

Gegeben vff fritag nächst nach st. Hylarien tag 1470.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1470, April 3.

570. Diebolt von Gippichen verspricht dem Grafen Heinrich zu E'ürstenberg in Jahres-

frist die 20 Gulden rhein., die er ihm für ein Pferd schuldet, zu bezahlen, widrigen-falls die 20 Gulden bei den 100 Gulden stehen bleiben sollen, die ihm der ehrsameHeinrich Keller, alt Schultheiß zu Husen, für seine Lehen im Osterbach auf Wieder-kauf gegeben hat.

Geben an zynstag nach dem sunntag Letare zu Halbvasten 1470.

Das Siegel des Ausstellers (grün, wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1470, April 6.

571. Güngund Grenscherin, Lienhart Grenschers sei. eheliches Weib von Straßburg,

und ihre Söhne Menraut und Lorentz sind von dem Grafen Egen zu Fürstemberg,Landgrafen in Bare etc. gefangen gesetzt worden, die erstere, weil ihr in seiner GnadenStadt Gisingen vom Leben zum Tode gerichteter Mann in seiner Vergicht bekannte,dass sie ihm einmal zu Diebstahl geholfen, Lorentz, weil er gedroht, seines VatersTod solle nimmer ungerochen bleiben. Auf die Bitten ehrbarer, edler und unedlerLeute und in Ansehung ihres Alters und ihrer Jugend vom Grafen ledig gelassen,schwören sie demselben Urfehde.

Geben an frytag nehst vor dem sontag Judica in der Vasten 1470.

Die Siegel der festen Junkher Hannsen von Fürstemberg zu Gisingen (grün, der fürstenbergischeSchild mit einem schräg links gezogenen Bastardfaden, Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken, daraufin quadratischem Eahmen der fürstenbergische Ball; 3. ijnns. he. f... Unbrrg.) und Hannsen Arnolten zu Brü-lingen (fehlt).

Perg. Or. Donaueschingen.