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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1468.

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Die Siegel (grün in ungefärbter Schüssel) des Grafen Heinrich zu Furstenberg (wie oben), des Dieboldvon Gippiehen (im halb r. gelehnten Schilde 1 Felge oder Pflugschar?, auf dem Helm mit wehenden ausge-schnittenen Decken 1 Flug; Umschrift auf fliegendem Bande abgeschliffen) und der drei Aussteller, JoseMunichs von Rosenberg (im Schild ohne Helm stehender Mönch, einen Vogel in der r., 3 Blumen in der 1.haltend; j8. ioß. iiinnid). oon. . .. enbnr. .)> Albrecht Wolfs zu Hofwyr (im Schilde ein springender Wolf, auf demHebn mit webenden ausgeschnittenen Decken Wolfsrumpf; auf fliegendem Bande: abrtdjt molf.) und des PfaffenNiclaus Scherer (im Schild ohne Hebn Kreuz, darauf ein Stern; S. nicolaos (sie) roforis.)-

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Im Osterbach, s. die flgd. Nr.

1468, Dez. 12.

551. Dieboldt von Gippiehen verkauft mit Zustimmung des Grafen Heinrich zu Fursten-

berg etc. dem ehrbaren Heinrich Keller, Altschultheiß zu Husen im Kinczigental seinevier Lehengüter im Osterbach um 100 Gulden rhein. unter Vorbehalt des Wiederkaufsdurch ihn und seine männlichen Erben oder, falls keine solchen vorhanden, durchGrafen Heinrich zu Furstenberg oder dessen männliche Erben; Dieboldt soll jedochdes Grafen und der Grafschaft Fürstenberg Lehensmann sein und bleiben, bis die ver-setzten Güter wieder eingelöst werden.

Geben an mendag vor st. Lucyen vnd Otilien tag 1468.

Die Siegel des Grafen Heinrich zu Fürstenberg und des Ausstellers (beide grün in ungefärbter Schüs-sel, wie oben).

Perg. Or. Donaueschingen.

1468, Dez. 19.

552. Heinrich Keller, alt Schultheiß zu Husen, und Clara Rottin, sein eheliche Ge-

mahl, bekennen von Grafen Heinrich zu Fürstenberg etc. dessen Güten im ThaleBerenbach, von dem festen Junker Hanns Knüttel erkauft 1 ), nämlich die Pfenniggilt,die Hühner und den halben Zehnten, ferner eine Wohnung in einem Hause zu Wol-fach, frei von aller „stur, hutt, wacht vnd tagdienst", auf Lebenszeit erhalten zuhaben, wogegen sie demselben 600 Gulden rhein. bezahlt haben und all ihr Erbeverschreiben.

Geben an mentag vor st. Thomas deß hl. apposteln tag 1468.

Die Siegel der Stadt Husen (grün in ungefärbter Schüssel; im Schilde ein Haus; f S. CIVITATIS.

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