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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1462.

pferden, graf Egen von Fürstenberg mit 7 pferden. Es ist aber graf Heinrich der Bademischen in hoc helloobrister gewesen.

1462, Febr. 22.

Innsbruck.

480. Konrad Graf zu Fürstenberg, Landgraf im Bar etc. urkundet: da der wohl-

geborne Vogt Ulrich von Matsch, Graf zu Kirchberg, sein lieber Schwäher, ihm seineTochter Cunigunde zur Gemahlin gegeben und ihr zu ihrer Ehesteuer und Heirath-gut 2000 fl. rhein. zu geben versprochen , wozu noch Herzog Sigmund und dessenGemahlin Eleonora von Schotten ihr 1000 fl. rhein. zu Hofgab versprochen*) unddarum auch bereits sie versorgt haben, er aber ihr dieselben mit 3000 fl. widerlegtund dazu 1000 fl. zu Morgengabe geschenkt habe, so dass alles zusammen 7000 fl.beträgt, so verschreibe er ihr dafür folgende Gilt und Gut, nämlich das StädtchenLoffingen und die Neustadt mit allen Thälern, Dörfern, Höfen, Gerichten und Zuge-hör auf dem Schwarzwalde, und habe ihr dieselben eingegeben und gelobe ihr je100 fl. mit 5°/o zu verzinsen unter Verpfändung aller seiner Güter. Sollte er vorihr sterben, so mag sie dieselben als ihren Witwensitz innehaben, so lange sie will,nach Sitte und Gewohnheit des Landes Schwaben, ohne Beirrung von Seiten seinerErben. Schenkt ihnen Gott männliche Erben, so sollen denselben nach beider ElternAbleben die 1000 fl. Hofgabe im voraus zufallen.

Geben am Petri Stuhlfeiertage 1462 zu Innsbruck.

Es siegeln Graf Konrad und auf heider Gatten Bitten Graf Heinrich von Lupfen, ihr Vetter, und dergestrenge Herr Hans von Freundsberg, Bitter 2 ).

Begest nach dem Or. im gräflichen Trapp'schen Archive im Schlosse Curberg (Tirol) mitgetheilt vonP. Justinian Ladurner, Die Vögte von Matsch, später auch Grafen von Kirchberg; Zeitschrift des Ferdinandeumsfür Tirol und Vorarlberg, 3. Folge, XVII. Heft, S. 231.

1)Somit muss diese Cunigunde Vögtin von Matsch bis zu ihrer Verehelichung als Hoffräulein amHofe des Herzogs Sigmund gelebt haben. Wir können aber auch aus der Höhe der Hofgabe die Beliebtheitder Vögtin Kunigunde bei Hof einer-, so wie die Freigebigkeit des Herzogs Sigmund und dessen GemahlinEleonora andererseits abnebmen." P. Ladurner.

2) Eine Aufzeichnung von c. 1503 auf Vorsetzblatt VI. des Neidinger Anniversarienbuches v. 1494 "),und ebenso Andres Kötz im Kinzigthaler Lagerbuch v. 1493, p. 3. (Donaueschingen) berichten: Anno domini1462 da kom dy wolgeborne fraw, fraw Küngund von Furstenberg, geboren von Meczsch in dys land.

a) Der Abdruck dieser Einträge bei Fickler, Anniversarienbuch des Klosters Maria-Hof bei Neidingen,S. 11 flgd. ist nicht fehlerfrei.

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