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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1459.

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berg, anstatt Virichs von Rümlang einen Schadlosbrief aus um 100 fl. jährlichen, mit2000 fl. widerkäuflichen Zins.

Geben an zinßtag vor Vnser lieben Frowen tag, als sy geboren ward 1459 ').

Das Siegel des Ausstellers (wie oben).Perg. Or. Donaueschingen.

1) Am selben Tage gibt der nämliche dem festen Gabriel von Rischach, der anstatt Rudys von Blüm-berg von der alten Blumberg sei. gegen den strengen, festen Herrn Melchior von Blumnegk, Ritter und dieehrsame Frau Paula von Blumnegk, gebome von Schellemberg, dessen Gemahlin, um 100 fl. mit 2000 fl. Haupt-gut ablösigen Zins Bürge geworden, darüber einen Schadlosbrief. Geben an zinßtag nehst vor Vnser liebenFrowentag, als sy geboren ward 1459. Das Siegel des Ausstellers (wie oben, Bruchstück). Perg. Or. Donau-eschingen. B.

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1459, Sept. 24.

457- Anno 1459 vff montag vor st. Michels tag bittet graf Jacob von Mörß zu Sarwerden vnd

herr zu Lare, das im graf Virich von Wirtenberg Vormünder vergönne, das er vff sein beuelch vongraf Hainrich von Fürstenberg enpfahen möge, so wolle er zu im gen Wolf ach komen die lehen zuenpfahen.

Gabelkhovers Collectaneen, I, fol. 361. Stuttgart.

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1459, Okt. 1.

Wolfach.

458. Heinrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im Kinc-

zigental, einigt den hochgebornen Herrn Eberharten Grafen zu Würtemberg und zuMümpelgart etc., seinen gnädigen Herrn, und den festen Hansen Pfusern von Nort-stetten den Jüngern, die ihrer Fehde J ) halb zu gütlichen unverbundenen Tagen zukommen verwilligt. Graf Eberhart soll Hansen Pfusern wegen dessen Ansprüchen,derentwegen dieser sein Feind geworden, thun, wozu er von Rechts wegen vor ihm,Grafen Heinrich, schuldig erkannt wird. (Es folgen noch mehrere diesen Gerichtstagbetreffend ausführende Bestimmungen) 2 ).

Geben zu Wolfach an mendag nach st. Michels tag 1459.

Das Siegel des Ausstellers.Perg. Or. Stuttgart. B.

1) Der Streit dreht sich besonders um das Schloss Wittemburg.

2) Weitere (höchst weitläufige) Urtheilbriefe des Grafen Heinrichs in dieser Sache datiren von 1463,

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