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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1452.

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Baden und Graf zu Spanheim antwortet dem Grafen Heinrich und räth: „Alsuerr du durch die . . . gefangenmacht zuwege bringen, das die, die in dins vettern vnd dinem gleyt sind gefangen worden, ledig werden ge-lassen one schaden, fry aller Schätzung vnd büntenisse, mit kerung des, das ine ist genommen, vnd das sichHeinrich von Isemburg vnd die andern gefangen verbinden widder dich vnd dinen vettern noch widder uwerherschafft vnd die uwern nit mer zutund, so meynen wir, das sy din vnd dins vettern halb vast gnug vndmöge gegen beiden teilen vnd gegen menglich vch sin vnuerklerlich. Vns duncket auch, uch wurde vnbillichzu gemutet, ferrers in der sach zu handeln." Pap. Or. mit zum Verschlusse aufgedrücktem rothem Siegel.a—e Donaueschingen.

a) Ein Stück des Papiers ist hier weggebrannt.

1) Über Hans v. Rechberg und seine Fehden mit den Städten seit 1452 vergl. v. Vanotti, Geschichte derGrafen v. Montfort und von Werdenberg, 339, 344; v. Stalin, Wirteinbergische Geschichte, III, 497 flgd.

2) Wirtembergischer Landhofmeister. Vergl. unten Nr. 424; v. Stalin, Wirteinberg. Geschichte, III, 499;v. Georgii-Georgeuau, Fürstlich Württembergisch Dienerbuch, S. 5.

3) Graf Ulrich von der Stuttgarter Linie.

4) Der minderjährigen Grafen Ludwig II. und Eberhard von der Uracher Linie, der Söhne des Grafen Lud-wig I. von Wirtemberg. Steinhofer, Neue Wirtemberg. Chronik, II, 945, berichtet: 1452 auf Donnerstag nach Remigii(Okt. 5.) ist Graf Heinrich von Fürstenberg an der Spitze der Räthe der jungen Herrschaft von Wirtemberg thätigbei Einsetzung eines neuen Hofmeisters und Regiments.

1452, Okt. 1.

412. Claus (sie) Huber der jung Vß dem Loch bekennt des Grafen Heinrich zu

Fürstemberg etc. Leibeigener zu sein und in dessen Mutter „widernen" in die Herr-schaft Oberwolfach zu gehören. Nachdem er sich ohne ihrer beider Gnaden Willen„zu elichem leben bekert vnd geendert", hat ihn Graf Heinrich gefangen gesetzt.Nun schwört er, auf Mahnung jederzeit in die Herrlichkeit der Frau Mutter desGrafen zurückzukehren, so lange er aber nicht dazu gemahnt wird, jährlich 1 fl. rin.zu bezahlen.

Geben des montags nach st. Michels tag 1452.

Das Siegel der Stadt Gengembach, zerbrochen').Perg. Or. Donaueschingen.

1) Am selben Tage urtheilen der Schultheiß und die Zwölf gemeinlich der Stadt zu Gengembach,auf die Klage des ehrbaren Heinrich Keller, Schultheißen von Husen, als Amtmannes des Grafen Heinrich indessen und seiner Mutter, der Gräfin Adelheit von Zweynbruck und zu Fürstemberg, Witwe, Namen, dassHans (sie) Hüber Vß dem Loch des Grafen und seiner Mutter Leibeigener sei. Das Siegel der Stadt fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

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