1452.
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frommen, Herrn Friderich zum Rist, Ritter, ihren alten Stadtmeister, Reymbolt Wetzel,jetzt einen ihrer Viermeister, Herrn Conrat Armbroster, ihren alten Ammeister, undHans Lumbart, ihren Rathsfreund, hatten untersuchen lassen, dahin, dass beide aufgegenseitige Ansprüche verzichten. Der Streit war dadurch entstanden, dass HansDutenstein den Heinrich Kuweler, einen Bürger von Wolfach, gefangen genommen,(den aber die von Strassburg befreiten, weil er „vss ihrer statt vff die zyt gerittenwere") angeblich „ettwas vberfallens vnd vberlouffens halb, so ime von dem obge-nanten herren graff Heinrich vnd den sinen züzyten begegent sy", während letztererbehauptete, es wäre geschehen, „vber das er des von ime nit wartende gewesen sy."Geben vff zinstag st. Virichs tag 1452.
Das Siegel der Stadt Straßburg fehlt.Perg. Or. Donaueschingen. B.
1452, Sept. 14. — Okt. 17.
411. Correspondenz wegen Heinrichs von Eisenburg und der Knechte Hansen von Rechberg,welche wegen Geleitsbruches in fürstenbergischer Gefangenschaft gehalten wurden.
a. 1452, Sept. 14. (an des hl. Crütz tag ze Herbst). Conrat Graf zu Furstemberg und Landgraf in
Bare, schreibt seinem lieben Vetter, dem Grafen Hainrieh zu Furstemberg, Landgrafen in Bare und Herrn zuHusen im Kintzgental etc.: „Hanns vom Fürst, Gläry Murr, Hanns vnd ander haben dry knecht von Botwilin vnserm glait nidergeworfen, geuangen, das ir genomen vnd hinwegk gefürt, den botten Conraten tun globennit zesagen in ainer zit darinne gehandelt, als üch Conrat zöger diß briefs sagen wirdt. Nun ist Hans vonFürst selb vierd zu Gisingen gewesen an mittwochen frü vnd ist ainer zu im komen ryten, haut ettwas mitim geredt; also ist er uff stund uff gesessen, hinwegk gerytten vnd haut das geton glich uff stund vnd sindder dryzehen raisig gewesen." Bittet den Vetter um Bath, was zu thun. „Ich hab ouch Hannsen von Bech-berg ') geschahen, den knechten bekert schaffen vnd one entgeltnüß ledig zeläsen." Pap. Or. mit grünerSiegelspur.
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1452, Okt. 13. (freytag vor Gally). Hainrich von Geroltzegk, Herr zu Sultz, schreibt dem GrafenVirich zu Wirtemberg, und Vormünder, seinem gnädigen Herrn. „Uwer gnaden schreiben, mir geton, vonmyns ohems von Furstemberg wegen, wie im ettlich der stette veint in seim glait vnd bey seinem glaitzmandrey von Bottwyl gefangen vnd gein Sultz gefürt haben, vordem daruff an mich nach inhalt des burgfriden,dywil der uwer gnaden ratt vnd diener sey, solich gevangen on engaltnuß ledig zu lassen, das alles hon ichwol gesehen, gnediger herr, bin ich durch solich geschieht vff den tag, mir uwer briue geantwurt ist, och vonmym öhem von Furstemberg der sach ersucht worden, dem habe ich geantwurt vnd solich uwer rate vor hörenlassen, als graff Sigmunden von Hohemberg vnd Görig von Nunegk, Hanns von Bechberg, myn ohem, sey inlande nit, so wisse ich och der Sachen weder anfangk noch mittel, wan ich hon nyemand, der sach hishererinnert worden sey, ob sie glait gehabt habendt oder nit; darumb so muge ich im on Hansen von Bechberg
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