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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1441.

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Hoffe eliche dohter gewesen, vnd von derselben, hern Lhetherich Snewelins dohteivvnser großmüter, hat frowe Belün imm vnd der obgenanten Ennelin vnser beidermuter, ein brieff geerbet, der do luter wiset vnd beseit die hereschafft von Fürsten-berg; ouch so ist mir, dem vorgenanten Dietherich, furbasser wol kunt vnd wissende,das min vatter selige, Dietherich von Wasselnheim, vnd ich solliche zinse zu der zitvnd ich sit hau nach myner müter tode, die der selbe brieff luter wiset vnd innehelfet vff dem zehenden zu Löffingen vff der statt, den min min swester Ennelin innehet, an die hereschafft von Furstenberg dicke vnd vil gefordert het" ') 2 ).Geben vff den liebsten sampstag vor st. Mathis tage 1441.

Das Siegel des festen Hans Hafener, eines Edelknechtes (grün, in der oberen Hälfte des halb r. ge-lehnten Schildes 3 Pfähle; auf dem Helm mit wehenden ausgeschnittenen Decken der Rumpf eines härtigenMannes mit Stülphut, den vorn eine Feder ziert und unter welchem rückwärts eine Art Haarzopf hernieder-hängt; $. Ijaus. Ijapncr.)

Perg. Or. Donaueschingen.

1) Am selben Tage bekennt Hans Hafener, ein Edelknecht, unter seinem Siegel (grün, zerstört):dasmir wol kunt vnd wissende ist, das ich einen brieff vnder mynen brieffen funden hau, der do sagen ist vberdie hereschafft von Furstenberg, der selbe brieff an die von Wassenheim kummen ist von inne großvatter her,Dietherich Snewelin; nun het mich Ennelin von Wasselnheim, min müme, ersuchet vmb den selben brieff, denich ir doch geben han vnd ererbet het von ßellüne ire müter, vnd driffet sich das vff süben iar vor date diubrieffes". Perg. Or. Donaueschingen.

2) Am 21. Juni (mitwoche nehst vor st. Johanß tag des töifferß) des selben Jahres bekennt Hans

vonKirßpacb, Vogt zu Hatten, unter seinem Siegel (grün, Schild ohne Helm abgeschliffen; S: Ijnn« : uon:....... ):

als ich zu ziten vor 20 ioren nehst vergangen gewesen bin vnd gedient habe iuncher Dietrich seligen vonWasselnheim dem eyltem, der zu der zyt waz ein vögt zu Barre deß hochgebornen fürsten, minß gnedigenheren, hertzog Ludewiges seliger gedehtniß, vnd der obgenant iünchei Dietrich selige zu der zyt het einenbrieff vber dirthalp marg silber geltz vber den zehenen zu Löffingen besagend, wie dan der selbe brieff dazklor vnd eygentlich inne haltet vnd von siner hüßfrowen seligen, der Snewelin, hünder in komen was, das doder selbe iüncher Dietrich die selbe zinse vnd gülte dicke vnd vil erfordert hat an die herschafft von Fursten-berg, die dannzümol zu Löffingen herren worent, vnd soliche brieffe vnd geschrifft ich ime zu der zyt schreipmit myner hant, so dicke vnd vil im daz gepürte, vnd mir wol kunt vnd wissen ist, daz die selbe zinse, diedirthalp marg silber geltz mit geschrifft wol vnd redelich erfordert würdent vnd doch sineß brieffes, den erversigelt von inen inne het, nit von inen geniessen möhte, daz ime gütlich vßrihte möhte beschehen. Vnd dazbehalte ich by dem eyde, den ich myme gnedigen iunchern von Liehtenberg von minß ampteß wegen getonhan." Perg. Or. Donaueschingen.

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1441, März 9.

307. Melchior von Blumnegg, Ritter, eingeniain man" in der streitigen Sache,

sodann Wilhelm im Thurn, Vogt zu Nunkilch, und Hans von Hödorf zu Owelfingen,

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