1439.
221
zu Nidingen gesessen und dieselbe' um einen jährlichen Zins vom Kloster gehabt hat,schwört .den Convent an der Mühle fortan ungesäumt zu lassen; dafür haben die Herrenvon Fürstenberg und die Priorin ihm die Gnade gethan und ihm sein „groby über-sehen", so er an ihnen gethan hat, und ihm die Mühle und zwei Gärten, die seinVater gehabt, auf Lebzeiten gegen näher bestimmte Abgaben geliehen.
Geben an der nächsten mitwochen vor dem hl. Phingsttage 1439.
Die eingenähten Siegel der 5 Tädingsleute, der fürsichtigen und weisen Cunraten Ziegler (im Schildein Kreuz mit 2 Querbalken, von deren oberem der r. und von deren unterem der 1. Arm zugleich den Quer-balken eines kleineren Kreuzes bildet; f 2. «nrnt. ciegltr.) und Petern Nünangster, (im Schild ein aus einemKreuze erwachsender Lindenzweig (?) mit 3 Blättern, in beiden oberen Ecken je 1 Rose (?); $. f petcr t «»in-img|tcr t) aes Raths zu Schauffhusen; Ulrichen Buller, des Eaths zu Diessenhouen; (Schild mit 1 Lilie; Um-schrift abgeschliffen); Hainrichen Blumen und Hansen Eberharten, alt und neu Bürgermeisters zu Engen (beideSchild ohne Helm; gänzlich abgeschliffen).
Perg. Or. Donaueschingen.
1439, Mai 21.
287. Herman Seßler der Müller von Pfulendorf bekennt: „von der mutwilligen vint-
schafft wegen, so Hans Seßler der muller von Nidingen, Haincz sin sun, Lienhart minsun vnd Herman Schmid von Sulcz, wonhafft zu Vilingen, minen frawen Vff Hof ge-schriben vnd gesät hand, darumb mich der wolgeborn min gnädiger herr grauf Hain-rich von Fürstenberg in gefancknüß genommen hat; nun solich vintschafft darrürtals von der mülin wegen zu Nidingen, die min erblehen von den frawen gewesen ist;nun aber die obgenanten kriecht, so zu Tengen gefangen gewesen ist (sie), souerr in dergutlichhet vertädinget vnd übertragen worden, das sy ledig sind, als das solich briefvon inan darvmb geben 1 ) innhaltent; insunder so bin ich in der selben gütlichen tädingzu Tengen souerr vergriffen worden vmb des willen, das die knecht des rechten übrigvnd vertragen würden vnd inan das nit zu. swer würdi, das ich die mülin zu Nidingen,als die min erblehen was, vffgeben sol; allso hann ich die selben müli vffgeben."Geben an donrstag vor dem helgen Pfmgstag 1439.
Die eingenähten Siegel der festen Junker Hainrichen von Alnißhofen zu der Nuwenburg (Schild ohneHelm geschachtj r. oben eine Rose; Umschrift abgeschliffen) und Vlrichen von Rümelang (grün, im Schild
ohne Helm ein Einhornrumpf; f S........ ör. rmiulang.)
Perg. Or. Donaueschingen.
1) S. Nr. 286.
JHfl
iHUI
Hif;
ÜmSU
' nin
• ■ ■■' : ■:'. ■■ '
■ I ; " w
'■.■■'■',:' '>■"■''
^^m