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"welchem besonders die Johanniter in Rotweil und die Klosterfrauen in Clingenthalgenannt sind.
Datum et actum Basilee in ambitu conventus fratrum minorum anno 1438,indictione 1., die vero lune 21. mensis Julii.
An hänfener Schnur das Siegel des Ausstellers (zerbrochen, roth in ungefärbter Schüssel, spitzoval;ein gothischer Thurm mit Ausladungen bildet eine Nische, in der eine Figur steht; darunter in Rundbogendas Bildniss, Kniestück, des Propstes; zu beiden Seiten desselben ein kleiner Schild, in deren r. ein springenderHirsch zu erkennen ist; die von dem Thurme, dem Bildniss des Proptes und den zwei kleinen Schilden unter-brochene Umschrift ist größtentheils weggebrochen).
Perg. Or. ') Donaueschingen.
1) Eine gleichzeitige oder wenig jüngere Pap. Copie liegt bei.
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1438, Juli 24.
278. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bare, und Graf Hanß von Fürsten-
berg, sein Sohn, einerseits und Graf Eberhart von Kirchberg und Graf Conrat vonKirchberg, sein Sohn, anderseits vergleichen sich über die Heimsteuern, welche 1. GrafHainrich von Fürstenberg seiner ehelichen Tochter Anna, Gemahlin des genanntenGrafen Conrat von Kirchberg im Betrage von 3700 Gulden rhein. und 2. Graf Eber-hart von Kirchberg seiner ehelichen Tochter Anna, Gemahlin des genannten GrafenHans von Fürsteuberg, im Betrage von 2000 Gulden rhein. gegeben haben. Kirch-berg hat 300 Gulden bezahlt, über weitere 1700 Gulden quittiren sich beide Tb.eilegegenseitig; so bleiben 2000 Gulden Schuld auf Seite Fürstenbergs, die ohne Zinsstehen bleiben und deren Bezahlung nicht gefordert werden soll, so lauge Graf Hain-rich von Fürstenberg lebt. Nach dessen Tode sollen die Erben binnen Jahresfristdie 2000 Gulden mit dem Zins desselben Jahres, und zwar von 100 Gulden 5 Guldenzahlen. So lange aber nach dem Tode des Grafen Hainrich die Schuld nicht gemahntwird, sollen dessen Erben dem Grafen Conrat von Kirchberg oder dessen Erben jähr-lich bis zur Rückzahlung der Schuld einen Zins von 100 Gulden rhein. entrichten.Gräfin Anne von Fürstenberg und Gräfin Anne von Kirchberg sollen aber jede beiihrer Beweisung und Morgengabe laut der darüber ausgestellten Briefe verbleiben.Gegeben vff st. Jacobs des hl. zwölfpotten aubent 1438.
Aufgedrückt die Siegel der vier Aussteller, großentheils abgesprungen, braun, Grafen Heinrichs vonPtirstenberg wie oben, Grafen Hansen von Fürstenberg: Schild halb r. gelehnt mit Helm und Ball; Grafen Eber-harts von Kirchberg: der halb r. gelehnte Schild und das Kleinod wie in der Züricher Wappenrolle, Nr. 135;
Helm und Kleinod in einer gothischen Nische;...........lürdjberg; Grafen Konrads von Kirchberg, ebenso bis
auf Umschrift und Kleinod (Lilie?).
Pap. Or. Donaueschingen.