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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1436.

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zu Stouffen und Caspar von Klingemberg die Lösung der Pfandschaft Heideburg um125 Mark Silber als Rest der ursprünglichen Pfandschuld gefordert, die Pfandherrenaber eingewendet, dieser Pfandschillingsrest sei dadurch wieder bedeutend erhöhtworden, dass Graf Hans von Fürstemberg, Herr zu Haselach, seiner Zeit dem Pfand-inhaber, Herrn Martin Malterer, Ritter, gestattet habe, den Betrag von Schulden,w T elche dieser für ihn bei Dritten einlösen sollte, zu dem Pfandschilling zu schlagen— nämlich: bei Herrn Hanns von Valckenstein 125 Mark Hauptgut und 11 Vs MarkZins; bei Wilhelm von Brunnen 300 Gulden; bei Dietherich von Keppenbach 300Gulden Hauptgut und 26 Gulden Zins; bei Hanneman von Keppembach 70 ?t Haupt-gut und 7 ti Zins; bei demselben 240 ti Hauptgut und 24 Saum Weines und 73 MuttKorns „der dryer hande kornes" als Zins; bei dem Spindeler 110 # Hauptgut und11 tt Zins, bei Hanns Burekart von Wisenecke 250 U Hauptgut und 25 8> Zins, beiEgenolf Küchelin 300 ti Hauptgut und 30 ft Zins — was auch geschehen sei, wo-rüber zwar die Urkunden hei dem Brande der Burg Liehtenecke verloren gegangen,jedoch benannte urkundliche Zeugnisse Dritter vorhanden seien. Erkenntniss: diePfandherren sollen schwören, dass sie nicht anders von ihren Alten wüssten, als dassdie eingelösten Schulden des Grafen Hans zum Pfandschilling gehörten, worauf dannGraf Heinrich von Fürstemberg die Pfandschaft nur um diesen erhöhten Betrag undalle in dem Pfandbriefe von 1351 benannten Nebenleistungen fordern könne. Wolltendie Pfandherren nicht schwören, so solle Graf Heinrich mit 125 Mark Silber in allemlösen dürfen. Zugleich wird beurkundet, dass die Pfandherren den Eid geleistet unddass somit die Pfandlösung um den höheren Satz zu geschehen habe.

Geschach vff fritag Vnser lieben frowen obent der hindern zu latin Natiuitasgenant, 1436.

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Das Siegel der Stadt Straßburg (grün, wie oben).Peisr. Or. Donaueschingen.

1436, Nov. 4.

251. Reinolt Herzog von Vrslingen versetzt dem frommen, ehrbaren Martin von Huseu

um 10 fl. rh. 7 ß ^ Strassburger und 2 Hühner, die ihm jährlich auf st. Martins-tag von dessen Gütlein zu den Eichen, zwischen dem Nüwenturn und Husen gelegenund genannt der Gengenbacherin Gut, fallen, und befreit dieses Gütlein bis zur Ab-lösung dieses Zinses von allen Fällen, Dritteln und andern Rechten, die er von dem-selben bezieht. Als Mitsiegler erbittet Reinolt den wohlgebornen Grafen Heinrich zu

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