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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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vßzüziehen, noch zu wort zu haben in dehain wise, vffsätz, boßfund, arglist vnd ge-uärd gantz hierinn vßgesehlossen. Vnd des zii vrkünd so haben wir obgenanter gräfEgen von Fiirstenberg fnser insigel vnd mit vns Hans von Rischach vnd HainrichCustertinger, den man nempt Vailing, ire insigel von baidertail nissiger bett wegengehenkt an disen brief, doch vns allen vnd vnsern erben vnd nachkomen in allwegvnschädlich,

der zwen glich geben sind vff sant Simons vnd sant Judas aubend, der hailigenappostoln, nach Crists gepürt viertzehenhundert vncl im zwayunddrissigisten jaren.

Das Siegel Graf Egens von Fürstenberg ist fast ganz verblichen; dasjenige des Hans von Ryschachzerbrochen, Custertingers abgefallen.

Perg. Or. Staatsarchiv Schaffhausen.

1) Vergl. über diese Vorgänge: (Kirchhofer), Neujahrsgeschenk für die Jugend des Kantons Schaff-hausen (XIV), 3.

2) Die Burg in Geisingen. Auf der bewaldeten Höhe nördlich von Geisingen, wo noch Spuren einerBefestigung wahrzunehmen, ist auf der topographischen Karte des Großherzogthums Baden (Sect. XI, 5 v. J.1848) eine Ehrenburg verzeichnet. Da ich jedoch in den Urkunden dieser Gegend nie auf einen solchen Namengestoßen bin, möchte ich annehmen, dass ihm nur eine missverstandene „erre Burg" zu Grunde liegt. Die„erre", d. h. einstige, frühere Burg wird das Volk vordem jene Werke genannt haben, die jedoch nicht aufeine mittelalterliche Burg, sondern auf eine ältere, vielleicht vorhistorische Verschanzung weisen. So ist auchauf dem Berge zwischen dem Bregenbach und dem Krumpenhoftobel südlich vom Fischerhof und östlich vonder Ruine Neufürstenberg an der Stelle, wo die topographische Karte (Sect. X, 4 v. J. 1845) eine Ruine Alt-fürstenberg verzeichnet, nie eine Burg gestanden, wohl aber noch heute ein alter Steinring zu erkennen.Der Name Altfürstenberg für diese oder eine andere Örtlichkeit dieser Gegend ist nach meinen Erkundigungendort niemanden bekannt.

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1433, Jan. 13.

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220- Graf Hainrich, Herr zu Furstenberg und Landgraf in Bär etc. belehnt seinen

besondern lieben Hans von Ryschach von der Nüwenhöwen mit dem „wasser derAyttren von dem dorf Husen an der Tönow vntz gen Nvvbrunnen die mülly an derHöwdorfer wasser" und mit einem Hofe, den Bürkly Minner zu Phorren baut undden die von Aytlingen inhaben, wie das derselbe von seinen Vordem ererbt hat.Geben vff st. Hylaryen tag 1433 *) 2 ).

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1482, Nov. 12. (zinstag nach st. Martinstag) leiht Hainrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bareund Herr zu Husen im Kintzigental etc. dieselben Lehen nach Abgang Eberharts von Ryschach, Hannsen vonRischach, Eberhards Sohne zu rechtem Mannlehen. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen.