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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1430—1431.

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(vom hl. Jodocus, dem Kirchenheiligen benannt) erwähnt. Auch die Angabe in Bd. II, Nr. 92, wonach LebenimSidelbach und Eckbach einerseits an die Welschenoma, ^anderseits an der von Falkenstein Gut stoßen, deutetdarauf, dass die Welschenoma im heutigen Josthale zu suchen ist. B.

1430, OH. 13.

209. Zum Zuge gegen die Husiteu werden (von den Grafen von Wirtemberg) geworben auf Freitag

vor St. Gallentag gen Bablingen u. a. die Grafen Heinrich und Egen von Fürstenberg.

Steinhofer, Wirtenberg. Chronik, II, 749.

1431.

210. 1&31 leiht graf Heinrich, herr zu Fürstenberg, seinem lieben diener Burkharden Reckenbach

wieder etliche Güter zu Geisingen.

Gabelkhovers Collectaneen, I, fol. 375. Stuttgart.

1431, April 10.

211. Haiurich Cün, Burger zu Rotwil, verkauft an Hans Maslin daselbst um 130 fl.

rhein. seinen Theil an den' 2 Maltern Vesen jährlichen Zins, den sie zusammen vonConrat Glunggen und Kößlins aus Villingen Antheil an dem Zehnten zu Tegkingenerkauft haben, und an '/s des großen und '/2 des kleinen Zehnten zu Tegkingen, welchesie einst zusammen von Frau Annen von Wartemberg, Berchtolts Schulthaissen vonHüfingen sei. Witwe, und Hainrich Schulthaiss, deren Schwager, erkauft haben, undzwar als Lehen von Grafen Heinrich zu Fürstenberg').

Geben am zinstag nach vssgencler Osterwochen 1431.

Die Siegel des Ausstellers (fehlt) und Hainrich Fürers (im Schild ohne Helm 1 Stern, darunter 2, 1Lindenblätter (?); ... jjainrid) ... rcr .. .) und Hans Engelfrieds (im Vierpass halb r. gelehnter Schild, abge-schliffen ; Helm mit Decke; Kleinod Wolfsrumpf (?) mit einer Kopfbedeckung, die einem nach vorn geneigtenHome gleicbt, und mit einem Beile oder dergl. über der Schulter; Umschrift abgeschliffen), zweier Richter undBurger zu Rotwil.

Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1431, April 12. (donrstag vor dem Sonnentag Misericordia domini) belehnt Hainrich Graf zu Für-stemberg, Landgraf in Bare, den Hans Maslin zu Rotwil mit obigen erkauften Zehnttheilen, nachdem HeinrichCün dieselben dem Grafen als Lehen wieder aufgegeben. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie oben).Donaueschingen. Vergl. auch unten Urk. v. 1439, Aug. 4. u. v. 1443, Sept. 22.

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