1429—1430.
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von Fürstenberg, Landgrafen in der Bar, beglaubigt der Stadt Zofingen: 1) ein Vidi-mus Eglofs von Wartenberg, Hofrichters zn Rothwyl, von Magdelena Tag 1391 überdas der Stadt 1379, an St. Gallen Tag, von König Wenzel ertheilte Privileg de nonevocando; 2) die Bestätigung aller Freiheiten, Rechte und Gewohnheiten der StadtZofingen durch König Sigismund vom Freitag nach Unser Frauentag 1417, in Constanzgegeben.
Freitag nach Allerheiligen 1429.
Das anhängende Siegel des Landgerichtes.Nach dem Perg. Or. im Stadtarchive Zofingen mitgetheüt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzem.
1429, Nov. 15.
206. „Anno domini 1429 in vigilia Otniarii abbatis. Item es ist zu wissend, das
vnßere herren von Fyrstenberg, graff Hainrich vnd graff Egen, gebrüder, vnd vnßerefrauwen Vff Hoff des closters zu Nidingen band einen span gehept von meiner herrenherrenzehenden wegen zu Geissingen vnd von meiner frauwen zehenden wogen vonNidingen, gelegen zu Guttemdingen. Item da band die von Geissingen vnd die vonGuttmedingen ein viidergang mit einander gehept von der baiden zehenden wegen".Es folgen die Namen der Anwesenden und die Beschreibung der Grenzen.
Copie des 16. Jahrhunderts in einem Sammelbande von Copien des Klosters Neidingen, p. 73. Einejüngere Copie ebendaselbst, p. 61. Donaueschingen.
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1430, Febr. 13.
207. Henny Wagener, Vogt seines gnädigen Herren Grafen Rudolfs von Sultz des
altern zu Oberen Baldingen, sitzt im Namen des genannten Grafen daselbst zu Gericht.Vor ihm in offenem, verbannenem Gericht klagt der fromme, bescheidene Mäthis Stude,Bürger zu Vilingen, mit seinem Fürsprechen zu dem festen frommen Junker Cunrattenvon Tierberg und zu dem Stier, dem Keller zu Wartemberg von der wohlgebornen,seiner gnädigen Herren, Grafen Hainrichs und Grafen Egens zu Fiirstemberg wegen,an deren statt beide auch vor Gericht stehen, dass diese seine Herren von Furstem-berg ihn an einem Malter Gelts aus der „Herren" Hofe zu Baldingen, das er bei 40Jahren genossen, irrten. Der von Tierberg und der Stier antworten Namens genannterGrafen mit ihrem Fürsprechen, denselben Hof hätten sie länger, denn jemand gedenkenmöge, gehabt und sie wüßten nicht, dass daraus etwas gehen solle. Dagegen be-
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