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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1429.

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et invasorum comniunionem, qui propterea excommunicacionis sentencia noscuntur ipso jure et facto innodati,fideles periclitenturj ipsos a divinis excludi volumus et mandainus et tarn quam exconununicatos evitari, quous-que a sentenciis huiusmodi rite fuerint absoluti et interdictuin huiusmodi in toto extiterit relaxatum, relaxa-cione predieta non obstante, vobis preniissa intiniando mandantes, quatenus interdictuin huiusmodi in dictumterminurn modo premisso relaxatum publicetis et teneatis. Datum etc."

Vielleicht gehört auch Lieber das unten unter Nr. 248 mitgetheilte Stück.

1429, Juli 26.

(Rottweil.)

204. Ulrich von Klingen von der Hohenklingen der ältere, Freiherr, Hofrichter an-

statt des Grafen Rudolfs von Snltz des älteren auf dem Hofe zu Rotwil an der offenenfreien Königsstraße zu Gericht sitzend, beurkundet, dass vor ihm erschienen der edleGraf Hainrich zu Furstemberg und Landgraf in Bare, und der Avohlbescheidene Georigvon Stälhofen, vorzeiten Burger zu Nidernbaden. Der letztere trug vor, dass GrafRudolf von Werdemberg sei. ihm vor Zeiten 40 Gulden guter Ducaten Gelds auf demZoll zu Richnow um 400 Ducaten verkauft und dafür Grafen Conrat sei. und den vor-genannten Grafen Hainrich von Furstemberg, Gebrüder, zu Bürgen gesetzt habe J ).Da ihm von diesem Zinseettweuil jarnutz" ausgestanden, habe er den Grafen Hugvon Werdemberg, Herrn zum Hailigenberg sei. als Erben des genannten Grafen Rudolfsvon Werdemberg mit des Reichs Hofgericht zu Rotwil angegriffenvnd souerr vff ineriagt, das er in in des richs aucht vff dem vorgenanten hofe getan vnd in das aucht-buch für ainen offenn verschribenn achter verschriben laußen hette". Gegen denGrafen Hainrich von Furstemberg habe er sodann dasselbe Urtheil von diesem Gerichteeriagt",vnd hette ouch in souerr gedrenngt mit dem rechten, das er mit im ainertäding vberain komen war, also das er grauff Hainrichen von Furstemberg vsser deraucht sollt laußen, vnd hette ouch in daruß gelaußen." Er erklärt nun vor Gericht,dass er gegen 100 Gulden baar, gegen eine Verschreibimg von 100 Gulden jährlichenLeibdings, und gegen die Zusicherung des Grafenainem pfericl maul vnd futer zegeben vnd zwo pfrunden ze lihen sinem sun vnd sinem brüder" auf alle Ansprüchewegen des obgeschriebenen Zinses und Hauptgutes an Grafen Hainrich von Furstembergverzichtet habe, und das Gericht bestätigt diesen Verzicht.

Geben an dem nechsten zinstag nauch st. Jacobs des hl. zwölfbotten tag 1429.

Die Siegel des Hofgerichtes zu Eotwil und des Georig von Stälhofen fehlen.Perg. Or. Donaueschingen.

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1) Vergl. oben Nr. 160.

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