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1429.
hievor beschriben getrülich äne intreg völlenclich zuhaltend vnd nächzukomende, dabyzubelibende vnd dawider dehainßwegs nicht zureden noch zutünd schaffen noch ge-statten geton werden, haimlich noch offenlich, sunst noch so in dehain wyse, ernst-lich vnd mit rechter wissen verbinden. Vnd solicher tedingßbriefe sind zwen gemacht,von wort zu wort glichlutende vnd yeglichem der vorgenanten taile ainer gegeben zuEatolfzelle vff zinstag vor sand Margarethen tag der hailigen jungfrö wen, als manzalt von der gebürt Cristi tusend vierhundert zwaintzig vnd in dem nünden järe 2 ) 3 ).
Die sieben Siegel hangen wohl erhalten.Perg. Or. Staatsarchiv Schaffhausen.
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1) Vergl. über diese Händel (Kirchhofes) Neujahrsgeschenk für die Jugend des Kantons Schaffhausen(XIV), S. 1.
2) 1429, Juni 3. schrieben Burgermeister und Kath zu Schaffhusen dem Schulthaissen und Eath zu
Lutzem:....... «Wir haben üch vormals gebetten zu vns vff den gütlichen tag gen ßatolfcell durch üwer
erber ratz fründ ze kommen von der groben smach vnd des berlichen vnfugs wegen, so gemainen stett, vnserverainung hoptman, sinen niitritern, vnd vnser gemainen statt durch die herren von Fürstenberg zugefügtworden ist, als ir sölichs an vnserm schriben wol gemerkt hand, der selbig tag aber durch vns gesucht vndder herren halb erwunden ist. Vnd hand vns vnser getrüwen fründ von stetten vnser verainung von bettwegen der ritterschaft mit sanct Georyen schilt der verainung im Höggow an ain solichs gewiset, das wirainen andern gütlichen tag mit den herren von Fürsten berg daselbs zu Badolfcell suchen werden vff suntagnächst vor Viti et Modesti (Juni 12.) a ) ze nacht dazesind vnd morndes an dem mentag frü zu den Sachen zegriffen. Also, guten fründ, bitten wir vch mit sunderm ernst füssegest, so wir künnen, das ir vns üwer erbertreffenlich ratz bottschafft vff den egernälten gütlichen tag züschiben, ordnen, senden vnd der ernstlich beuelhenwellen, vns den tag früntlich helfen ze laisten, zem besten zu uerstan, vnd des trülichsten vnd wegsten be-raten vnd beholfen ze sind, damit vns sölich grob vngeschicht von den herren von Fürstenberg nach vnser erenotdurft benommen werden." Datum sexta post Nicomedis, anno etc. 29. Das Siegel fehlt. Nach demMissivim Staatsarchiv Luzem, mitgetheilt von Dr. v. Liebenau.
a) Aus dieser Tagbestiunmmg geht hervor, dass die Urkunde am Freitag nach Juni 1. (dedicatio ecclesie)ÜSficomedis und nicht nach dessen Todestag, September 15. ausgestellt ist.
3) Ungefähr dieser Zeit wird angehören die von Archivar Zell aus dem Liber conceptorum sub Hen-rico et Ludowico fol. 71 b des Domstiftes Constanz, (jetzt im erzbischöflichen Archive in Freiburg i. B.) mit-getheilte „Kelaxacio interdicti ad terminum sub spe eoncordie, sine die et anno.
Vicarius etc. dilectis in Christo decano et confratribus decanatus in Gisingen salutem in domino.Interdictum ecclesiasticum alicprarndiu per vos in ecclesiis parroehialibus et locis dicti vestri decanatus propterclericorum captivacionem, invasionem, wulneracionem, diffidacionem, lesionem et detencionem in eodem decanatuper Eggonem de Rischach armigerum et eius complices in hac parte factas et commissas vigore statutorumsinodalium observatum auctoritate ordinaria sub spe pacis et eoncordie interveniende usque ad festum puri-ficacionis proxime venturum de mandato dicti domini nostri Constanciensis relaxandum duximus et presentiumtenore relaxamus, sie tarnen, cruod, si tempore memorato pax et concordia inter diffidatores et captivatores pre-dictos non intervenerint, interdictum huiusmodi absepae aliarum litterarum emissione eo ipso dicto lapso terminoiuxta mentem et formam statutorum predietorum cum effectu observetur. Et ne propter dictorum captivatoram