Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
140
Einzelbild herunterladen
 

am«

SliSääSm

Hsü

140

1427.

Güten und Gefälle in der Langenschiltach und auf der Vogtei und im Verenbächli. 1483, Dez. 24, belehntderselbe den Hans Dietterich von Rottwyl, Schaffner, als Vortrüger Abt Georien von St. Jörgen, der dieseGüter gekauft hat; 1491, Nov. 30., Graf Wolfgang zu Fürstenberg denselben.

St. Georger Jahrbücher, Bd. VIII und IX zu den betreffenden Jahren. Karlsruhe. Der Lehensbriefv. 1483, Dez. 24. auch in einer vom St. Georger Orig. genommenen Copie Baumgartners in Donaueschingen.

mm

*»m-

W

v

im

1427, Juni 27.

188. Hainrick und Egen, Gebrüder, Grafen zu Fürstenberg, Landgrafen in Bare,stellen ihrem lieben, getreuen und Diener Rudolf von Blümberg, der beiHainrich vonOftringen ihr Bürge geworden, einen Schadlosbrief aus.

Geben vff den nähsten fritag nauch st. Johanstag zn Süngichten 1427.

Die Siegel der Aussteller fehlen.Perg. Or. Donaueschingen. B.

1427, Juli 25.

189. Cünrat von Schellenberg und diemähtige botschafft" der von Vilingen ver-gleichen den Streit zwischen den wohlgebornen Herren Grafen Hainrichen und Egenzu Fürstenberg etc., Gebrüdern, einerseits und dem frommen, festen Burckharten vonRamstain, sesshaft zu Brulingen, anderseits, wegen der Pfandschaft an den DörfernWulterdingen und Tanhain dahin, dass die Pfandschuld von 200 Goldgulden bis zumTode des Burckhart von Kamstain stehen bleiben und dieser dafür die Dörfer mitaller Gewaltsame und allen Rechten nutzen soll; diearmen lüt" daselbst sollen ihmzu denselben Leistungen verpflichtet sein, wie Herrn Cünraten von Schellenberg, Ru-dolfen von Blümberg und Hansen von Tierberg die ihrigen; Ungehorsame kann derPfandherr greifen und gen Fürstenberg oder Vilingen ins Gefängniss führen lassen;die Vischentz soll ßamstain nießen wie bisher. Nach dem Tode Burckharts kannseinen Erben die Pfandschaft jedesmal acht Tage vor oder nach Walpurgentag denMaytag gekündet werden; ist die Lösung geschehen, so sollen die Erben alle bezüg-lichen Pfandbriefe herausgeben; was nicht mehr davon beizuschaffen ist, soll ab undtodt sein, die auffindbaren Briefe aber soll Burckhart von Bamstain sofort zu Vilingenbeim Bath in Verwahrung geben.

Geben (in duplo) vff sant Jacobs tag des hailigen zwölfbotten 1427.

Die Siegel der Grafen Hainrich und Egen von Fürstenberg (beide wie oben), Burckharts von Ram-stein (Schild ohne Helm abgeschliffen; S. BVR----- DE -----STAIN.) und Cünrats von Schellenberg (Schild

mit 2 Querbalken ohne Helm; S. ronrobi. bc. fdjtlltnbtvg.); das der Stadt Vilingen fehlt.

Perg. Or. Donaueschingen.