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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1425.

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den Grafen Heinrich und Ege von Fürstenberg, Gebrüdern,als von Graf Heinrichsvon Fürstenberg, ihres Bruders sei. Sohnes", und Conrat von Hornberg wegen desThals, genannt der Finbach: die beiderseitigen Gefangenen sollen freigegeben werden;kein Theil soll an den andern Ansprüche wegen Schadens erheben; Conrad von Horn-berg soll das Thal lebenslänglich genießen, wie das sein Vater sei. ingehabt und ge-nossen; stirbt Conrad mit Hinterlassung von männlichen Erben, so sollen diese dasThal als Mannlehen von Fürstenberg erhalten, doch dessen Lösungsrecht nach demPfandbrief vorbehalten bleiben; wo nicht, soll das Thal an Grafen Heinrich von Fürsten-berg den jungen fallen.

Geben vff sondag nach des hl. Crutz tag zu Herbest 1425.

Die Siegel der Grafen Heinrich und Egen von Fürstenberg (beide wie oben, ersteres gebrochen),Conrats von Homberg (grün, der Hornbergische Schild ohne Helm; S. CONEAT. VO. HORENB...) und desGrafen Bernhard zu Eberstein (grün, wie oben).

Perg. Or. Donaueschingen.

1425, Okt. 10.

Rottweil.

177. Die Grafen Heinrich und Egen von Fürstenberg und der Edle Brun von Lupfen com-promittiren auf den Herzog Ludwig von Baiern als Richter.

Ze wissen, das vff hütt datum diß zedels ze Rotwil beredt vnd betadinget istzwüschen den wolgebornen fro Sophyen gräuin von Fürsternberg, geborn von Zolr,iren sünen, II grauf Hainrichen vnd gräf Egen, gebrüdern, grauen ze Fürstemberg etc.vff ainen vnd dem edeln jungkher Brun von Lupfen vff die andern syten vmb alleII vnd yeglich stosse vnd spenne, so si gegenenander händ vnd in besigelter geschriftyettweder tail dem andern übergeben hant, also das si gegen enander gar vnd gentz-lich gericht vncl geschlicht sind vff ain recht, des si ze beider syte williclich bekum-men sind vff den durchlüchtigen hochgebornen fürsten vnd herre, herren Ludwigen,von gottes gnaden pfallentzgrauen by Eine, des hailigen Komischen richs ertztruch-sässen vnd hertzogen in Beyern etc. vnd vff sin rät, die er denn zu im nimpt, alsodas fro Sophy von Fürstemberg vnd graf Hainrich vnd graf Egen, ir sün, jungkherBrunenvon Lupfen des ersten vnd er daruff in widerumb sollen gerecht werden, dasin sölicher mauß ain recht vff das annder Zugang. Vnd sollen ouch beid tail denvorgenanten hertzog Ludwigen hiezwüschen vnd dem nechstkunftigen sant Martinstag ernstlich bitten sich des rechten also anzenemen vnd rechttag für sich vnd dierät, die er zu im nimpt, fürderlich ze setzen, also das die recht gegen beiden tailen

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