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schach, Hainrich den Nusplinger, Herman Grenxlich, Hainrich von Sunthusen, Hans
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Egen von Owelfingen , Vlin Vlinger und die von Brünlingen dazu bewegen, ebenfallszu Minne und Recht hinter den Rath von Vlrne zu gehen, der durch die Richter derStadt am Gutentag nach Quasimodogeniti (April 18.) den Handel vornehmen soll.Neue Zuspräche des Brun von Lupfen sind in den nächsten 14 Tagen im Hause desstrengen Herrn Hans Cünrats von Bödmen, des Hauptmannes der Gesellschaft, undZuspräche des Widerpartes gen Ysemburg bei Brun von Lupfen einzureichen.
Es siegelten Graf Heinrich von Furstemberg und Hainrich von Randegg, Ritter,von der Gesellschaft wegen, Brun von Lupfen und die Brüder Peter und Claus dieVngelter, Burger zu Vlme.
Geben vf donrstag vor dem suntag in der Vasten, als man singet Oculi, 1425.
Die Siegel sind abgefallen.Perg. Or. Donaueschingen.
1) Derselbe, geben vff afftermontag nach dem sunntag in der Vasten, als man in der hl. kirchensingetEeminiscere, 1425, besagt: die Richter des Gerichts zu Vlme, zu Vlme auf dem Rathhause in der neuengroßen Rathstube in Gerichts Weise sitzend, urtheilen in den Streitigkeiten zwischen den Hauptleuten und ge-meiner Ritterschaft mit st. Jörgen Schild der Vereinung im Hegow einerseits und dem edeln Brun von Lupfenanderseits, die durch drei Anlassbriefe, gegeben zu Rotwile vff sampstag nachVnser lieben frowen tag Natiui-tatis, zu Vlme vff gütemtag vor st. Michels des hl. erzengels tag und zu Vlme vff gütemtag vor Allerheiligentag, alle drei Tage nächstvergangen, vor sie gen Vlme betagt sind. Vor Gericht standen einerseits Brun vonLupfen für sich selbst, anderseits von der genannten Ritterschaft wegen die wohlgebomen und strengen GrafHainrich von Furstemberg, Landgraf in Bare, Herr Hainrich von Randegg, Ritter, und sonst etliche unge-nannte. 1. Graf Hainrich mit seinem Fürsprechen Clausen Vngelter bringt vor: er sei Brun von Lupfen umseinen Zuspruch „von des brechens des sloß Lupfen vnd andrer Wüstung wegen", wie auf dem letzten Tage zuVlme, gütemtag vor Allerheiligentag beschlossen wurde, gerecht geworden, fordere aber nun von Brun vonLupfen laut des ersten Anlassbriefes von Rotwil dasselbe. Nachdem Brun mit seinem Fürsprechen Peter Vn-gelter geantwortet, wird von den Richtern „mit gesamnoter vrtail ertailt vnd zu dem rechten gesprochen: dazdie ... herren von Furstemberg (Graf Hainrich und sein Bruder, Graf Egen) .. Brunen des ersten vmb allesin züsprüch nach des anlaßbriefs vßwisung billich gerecht werden, wan er si fürhand genommen habe, vndwenne daz beschehe, daz dann .. Brun in billich widerumb vmb alle ir züsprüche nach des anlaßbriefs inne-hält och gerecht werde, e daz er dehainen andern oder jeman mer fürneme." Das Urtheil genügt beidenParteien. 2. Da Brun von Lupfen bezweifelt, ob Graf Hainrich auch volle Gewalt seines Bruders, GrafenEgen habe, erklärt Graf Hainrich, da er das erstemal gegen Brun in das Recht gestanden, habe er seinesBruders Gewaltsbrief vorgezeigt und dieser genüge auch für den neuen Rechtstag. Das Gericht stimmt ihm,nachdem der Gewaltsbrief öffentlich verlesen worden, hierin bei und beide Parteien lassen sich dessen genügen.3. Die von Brun angezweifelte Vollmacht Hainrichs von Randegg, der durch seinen Fürsprech Claus Vngelterantwortet, und der andern betreffend, erkennt das Gericht, dass dieselben billig einen Gewaltsbrief zeigen solltennach des letzten Anlassbriefes Ausweisung. 5. Hierauf zeigt Hainrich von Randegg zwei Missiven und Bot-schaftbriefe, die ihm der strenge Herr Hannscünrat von Bödmen, Ritter, Hauptmann der Gesellschaft, gegeben,die eine versiegelt mit des festen Caspars von Clingemberg „bitschitt", besagend, er solle auf diesen Tag reitenund der von Bödmen wolle ihm die Zehrung ausgerichtet schaffen. Brun von Lupfen meint, dass dieß nichtIII. 17
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