1423.
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1423, März 18.
158. Pfaff Fridrich von Almshofen, Kirchherr zu Wultertingen, verkauft für sich
und die nachkommenden Kirchherrn zu Wultertingen seinen Zehnten zu Tanhain, demDorf, „gross vnd ciain, es sye an körn, an pfenningen, an ho", der sein „vetterlich "Erbe ist, mit Zustimmung der wohlgebomen Herrn, Grafen Hainrichs und Grafen Egens,Gebrüder, Grafen zu Fürstemberg, Landgrafen in Bare, seiner gnädigen Herrn, undHansen von Almshofen, seines lieben Bruders, den erbern, geistlichen, dem Prior undden Brüdern des Klosters „zu den Scharten by Tanhan gelegen, sant Paulus des erstenainsidel Ordens" um 17 # Heller.
Geben aht tag vor Vnser lieben fröwen tag in der Vasten 1423,
Die Siegel des Ausstellers, der Grafen Hainrich und Egen von Fürstenberg und des Hans von Alms-hofen fehlen.
Per». Or. Donaueschingen. B.
1423, April 20.
159, Graf Bernhart von Eberstein vergleicht den Abt Berthold und den Convent zu
Gengenbach mit den Grafen Heinrich und Egen, Gebrüdern von Fürstenberg, als Vor-mündern und Vögten des jungen Grafen Heinrich, ihres Bruders Conrats seligen Sohnes,wegen ihrer Streitigkeiten über Steinach, welche in der Urkunde (nach Maßgabe der-jenigen vom 28. Februar 1380 und vom 5. Juli 1412) ausführlich erörtert werden.Es wird nun bestimmt: 1. Die Grafen von Fürstenberg sollen dem Kloster in zwei. Martinizielen den Zins von 11 # Pfennigen, den dasselbe von der Vogtei Steinach hat,mit 65 U Strassburger Pfennige ablösen. 2. Graf Heinrich der jüngere soll also dieVogtei frei haben und davon die (benannten) festen Einnahmen, nämlich von denarmen Leuten nicht mehr als 51 % Pfennige, von jedem Haus in dem Dorf und Zu-behör „ein erne hün vnd ein vasnaht him", die Gerichtsbesetzung, die Gerichts-fälle , das Ungeld zu Steinach haben und die Leute und Hintersassen ihm in Vogts-weise schwören und gehorsam sein. 3. Dem Kloster bleibt die Eigenschaft der Leutezu Steinach mit den Zinsen, Zehnten, Almenden, Wald, Weide, Hauptrechten, Fällenund allen sonstigen Nutzungen, die sie von Alters hergebracht haben. 4. Die Armen-leute und die Bauerschaft sollen aber die erwähnten Almenden, Wälder und Weidennur nach dem Herkommen benutzen und den Abt und Convent an seiner Eigenschaftund seinen Eechten daran nicht schädigen. Die Mühle zu Steinach soll zu ihrenHänden sein und sie derselben geniessen.
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