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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1419—1420.

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für sich und ihren Mündel und Neffen, Grafen Hainrich von Fürstenberg den jungen,den ehrbaren, weisen, ihren getreuen, den Schultheissen, Eichtern und Bürgern ihrerStädte Wolfach, Hasslach und Husen, welche ihre Bürgen für 750 fl. Hauptgut und50 fl. Zinsen hieraus bei Lenhart Bäbst, Bürger zu Strässburg, geworden, bis zurTilgung dieser Schuld alle ihre Zehnten, Steuern-, Güten, Nutzen und Gefälle in denThälern Mylenbach, Ainbach, ihrem Theile des Thaies Gebracht und im Dorfe Pforrenund 4 Ü <$i jährlichen Gelds von dem Hofe zu Swende. Sie verpflichten eidlich ihre Amt-leute und Vögte zu Mylenbach, Ainbach, Gebrechte und Pforren und die Leute allegemeinlich arm und reich an diesen Orten, ausgenommen die zu Gebrechte, genannteGefälle nur den Pflegern der drei Städte (unter Bestimmung eines etwaigen Einlagersgen Wolfach oder Haslach) abzuliefern. Für den Fall, dass die verpfändeten Einkünftezur Zahlung der 50 fl. Zins nicht hinreichen, oder dass die Städte „darvmb nit möhtengeledigott werden", verschreiben die Grafen denselben alle ihre Leute, Güter und Ein-künfte „ze Swaben, in Bar, vff dem Swartzwald oder in Kintzgental".Geben uff st. Martins tag 1419.

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Das Siegel des Grafen Heinrich d. ä. (wie an Nr. 409); das des Grafen Egen fehlt, ebenso die derfrommen, festen Junker: Hansen von Sckowenburg, genannt Hefinger, Vogtes zu Husen, Rudolfs von Schnellingenund Hansen von Bembach, Schultheissen zu Hasslach, welche als Siegler von den Vögten, Amtleuten, Richtern undGemeinde von Pforren und der obgenannten Thäler, (ausgenommen „die geburschafft ön den vögt ze Gebrechte")erbeten wurden.

Perg. Or. Donaueschingen. B.

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1419, Dez. 9.

142. Johans, von Gottes Gnaden Abt des Gotteshauses zu st. Blesy gibt dem edlen

wohlerbornen Grafen Heinrich, Herrn zu Fürsternberg Haini Stützen, seßhaft zu Brü-lingen, der ihm und seinem Gotteshause von Eigenschaft des Leibes zugehört, um Bur-kart Schuhmachern, seßhaft zu Husen, des Grafen Leibeignen.Geben an samstag nach st. Niclaus tag 1419.

Das Siegel der Abtei (wie oben, sehr beschädigt; in dem kleinen Schilde r. lässt sich ein aufsteigen-des, gehörntes (?) Thier erkennen).

Perg. Or. Donaueschingen. B.

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143.

1420, Febr. 29. Fürstenberg.

Graf Hainrich von Fürstenberg leiht dem erbern Knecht Gergen von Nüwen-

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