1414—1415.
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1414, Dez. 13.
102. Graf Egen, Herr zu Fürstenberg, verkauft an seinen lieben getreuen Hansen
Hefinger, Vogt zu der Nüwenfürstenberg, Hertzogenwiler das Dorf mit allen Gütern,Nutzen, Gerichten und Zugehör um 80 ti Heller. Hefinger soll dasselbe die nächsten10 Jahre so nutzen, wie Graf Egen selbst es bisher genossen hat; stirbt er aber in-nerhalb dieser Frist ohne Leibeserben, so fällt das Dorf mit aller Zugehörde wiederan Grafen Egen oder seine Nachfolger.
Geben an st. Luden tag der heiligen juncfröwen 1414.
Das Siegel des Grafen Egen.Perg. Or. Donaueschingen. B.
1415, Febr. 7.
103. Graf Hans von Lupphen, Landgraf zu Stülingen und Herr zu Hohennagk,
stellt dem edeln, wohlgebornen, seinem lieben Oheim, Grafen Hainrich von Fürsten-berg, der für ihn bei dem erbern, festen Barkart von Bischach um 100 ti Hellerjährlichen Zinses, „die ze widerkouf stand fnnfzehenhundert phund haller", Bürgegeworden, und „als er vormals ouch an etlichen enden hinder im stät oder wa erhinfür hinder in gienge, es sy in gülten oder in bürgen", einen Schadlosbrief aus.
Geben an dem nechsten donrstag nach Vnser frowentag zu Liechtmesse 1415.
Das eingenähte Siegel des Ausstellers (der halb r. gelehnte Schild getheilt, oben damaszirt; Helm mitwehender Decke; darauf zwischen 2 Federbüschen ein Schwanenrumpf; die vom Kleinod unterbrochene Um-schrift undeutlich).
Perg. Or. Donaueschingen. B.
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