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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1414.

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1414, April 18.

97. Bberhart Stagel, Schultheiß der Stadt Zürich, beurkundet, dass vor ihm, wäh-

rend er an offener freier Strasse öffentlich zu Gericht saß, der edle wohlerborne GrafRudolf von Werdenberg seiner ehelichen Hausfrau Beatrix von Fürstenberg ihre Heim-steuer von 4000 Pfund Haller und 4000 Pfund Widerlegung auf seinen HerrschaftenWerdenberg, Wartow, Fröidenberg und an St. Johannertal mit Gerichten, Gilten, Gütern,Vogteien u. s. w. versicherte.

Zeugen: Graf Fridrich von Toggenburg, Rudolf Brun, Felix Maness, JohansManeß, Virich von Lomnes (?), Lütold Grebel, Erhart Eilend, Frantz Klotter, JohansEngelhart, Heinrich Engelhart und andere ehrbare Leute.

Geben an der nächsten mittwuchen vor st. Joryen tag des hl. ritters 1414.

Die Siegel des Ausstellers und des Grafen Eüdolf von Werdenberg fehlen.Perg. Or. (beschädigt). Donaueschingen.

1414, Juni 14.

98. Friderich Abt, Graf Johanns von Fürstenberg, Propst und Keller und das Capitel

gemeinlich des Gotteshauses in der Reichenau versprechen den Einwohnern des vonihrem Gotteshause verpfändeten Dorfes Manabach, verschiedene Gnaden und Freiheiten,um deren Beihilfe bei der beabsichtigten Wiedereinlösung des Dorfes zu belohnen.Geben 1414 des negsten montags vor Vnsers herrn Fronlichnambs tag.

Das Or. siegelten der Abt und das Capitel und die edlen, frommen und festen Johans von Bodman,den man nennt Frischhans, Hans Conrad von Bodman, gesessen zu Meckingen, beide Bitter, Caspar von Clingen-berg und Wilhalm von Homburg, derzeit gesessen zu Homburg.

Copie des 18. Jahrhunderts in den handschriftlichen Annales Augiae divitis, I. unter 1414; Hof- undStaatsbibliothek München.

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1414, Okt. 17.

99. Graf Hainrich, Herr zu Fürstemberg, verspricht dem frommen Hainrich Pfuser

auf seine Bitte und wegen seiner Dienste, dass" der Zehnten und andere Stücke undGüter zu Aitlingen, die derselbe von ihm zu Lehen hatte, nach seinem Tode auf seineeheliche Hausfrau Margarethe von Wildenuels übergehen sollen, wenn dieselbe ihnüberlebt und binnen Jahresfrist einen Lehensträger aufstellt.

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