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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1414.

zu Baden, ihre lieben Herrn, und die wohlgebornen Herrn, Herrn Hanneman, Grafenvon Zweinbrücke und Herrn zu Bysche, und Herrn Friderich von Bitsehe, Grafen vonZweinbrucke und Sänger der mehrern Stift zu Straßburg, Gebrüder. Geiselschaft genStraßburg oder Offenburg.

Geben vff den neusten mendag vorVnßer lieben fröwen tage der Liehtmesse 1414.

Es siegelten die Aussteller und Bürgen.Pap. Copie, gleichzeitig. Donauesehingen. B.

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1414, März 17.

96. Conratt Graf von Fürstenberg verschreibt dem Schultheiss, den Richtern und

Bürgern der Stadt Wolfach, die für ihn bei Lenhart Babest, Bürger zu Strassburg,um 500 fl. Hauptgut und eine jährliche Gilt von 28 fl. daraus Bürgen geworden, dasPfenniggeld, welches ihm jährlich fällt auf den Maitag, Martinstag oder sonst von allenseinen Rechten, Zinsen und Güten,die vff disen tag noch vnbekümbert vnd im ledigsint", aus dem Thale Oberwolfach und zu Wolfach (hier 6 fl., welche die Stadt jähr-lich auf den Maitag gibt), den Zoll zu Husen, sowie die Matte, die man nennt denWyger, unter der Burg Wolfach. Zu Oberwolfach sollen das Pfenniggeld der VogtHainrich Kyssling, genannt Küttly und Hans Bächlin, Hans Oechlin, Haintz Hägelmanund Jäkly Kystler, den Zoll zu Husen und was hiervon holtz gevelt", der StadtWolfach geschworner Knecht und der jeweilige Zöllner zu Husen, den Ertrag derWygermatte der Nutzniesser sammeln und den Pflegern der Stadt Wolfach bis zurTilgung der Schuld des Grafen einhändigen. Das gesammte verschriebene Einkommenhaben genannte Pfleger dem Babest zu überliefern. Für den Fall, dass dasselbe nichtfällt, es w 7 ärevon krieg, von vrlüge oder andern Sachen" und dass Wolfach durchdie Bürgschaft benachtheiligt wird, verschreibt Graf Conratt der Stadt seine zweiMühlen, die zu Wolfach gehören und den Zehnten im Kirchspiele Wolfach. DesGrafen Conratts Brüder, die Grafen Hainrich und Egen zu Fürstenberg erklären sichgegen Wolfach als rechte Mitschuldner.

Geben an st. Gerdrutten tag der hl. juncfrowen 1414.

Das Siegel des Ausstellers (wie oben, abgeschliffen); die der Grafen Hainrich und Egen, sowie desfrommen festen Junkers Cläsen Marschalk, der von Vogt und den armen Leuten des Thaies Oberwolfach alsSiegler erbeten worden, fehlen.

Perg. Or. Donauesehingen. B.

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