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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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78
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1413.

2Ü5, Nov. 25.

Reichenau.

90. Friderich Abt in der Reichenau, Graf Johannes von Fürstenberg, Propst, Custer

und Keller, und das Capitel desselben Gotteshauses beurkunden, dass die ehrsame FrauElsbeth Kayserin von Costenz, Wittwe Cunrad Kaysers, dem ehrwürdigen Abte Jo-hannsen und dem Convente des Gotteshauses zu Petershausen den Hof zu Tettingenin dem Dorf und die Schuppus daselbst, die von Reichenau Lehen waren, und dieWiesen in des Weibels Tobel, die ihr Eigen waren, um 515 # Heller Costenzer Wäh-rung verkauft hat, und machen diese Stücke dem Abte Johanns und seinem Conventezu rechtem Zinseigen.

Geben in der Reichenau an st. Cunrads abend 1413.

Das Or. siegelten die Aussteller und der Convent von Reichenau. Copie des 18. Jahrhunderts in denhandschriftlichen Annales Augiae divitis, I. zu 1413. Hof- und Staatsbibliothek München.

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1413, Dez. 5.

91. Heirathsvertrag zwischen Markgrafen Rudolf von Hachberg für seine Tochter Verena und

Grafen Heinrich von Fürstenberg.

Ich marggräff Rudolf von Hachberg, herre ze Rotellen vnd ze Susemberg, zeeinem vnd ich gräff Heinrich von Fürstemberg ze dem andern teyle tünd kunt meng-lichem vnd bekennent offenlich mit disem brieffe: als der jetzgenempt gräff HeinrichII von Fürstemberg zu Verenen von Hachberg, miner, des egenanten marggräff Rudolfsvon Hachberg elichen tochter, mit der heiligen e griffen vnd die zu einem elichen wipgenomen hat, das da dieselbe min tochter vätterlicher trüwe bewiset II werde, als zuder heiligen e zitlich vnd billich ist ze tunde, dar vmbe sint wir beyde teyle vorge-nant früntlich vnd gutlich mit guter zitlicher vorbetrachtung vnd mit rate vnserbeyder teylen fründen vberkommen, das ich marggräff Rudolf von Hachberg, vorge-nant, der vorgenanten miner tochter Vetenen von Hachberg zu dem egenanten graffHeinrichen von Fürstemberg, irem emanne, zii rechter estüre vnd vßwisung geben habvnd giben in crafft dis brieffs zwey thusent vnd achtehundert guldin rinischer gutervnd swerer, die sy haben vnd der wartende sin sol in dise nachgeschriben wise, vffzwein besigelten houptbrieffen, die ze thützsche gemacht vnd geben sint, mit nammen:einer von dem edeln graff Hansen von Lupphen, lantgräffen ze Stülingen, wiset hundertguldin gelts jerlichs in zinses wise, ze bezalende vff sant Michels tage vnd gekoufftvmb sechtzehenhundert guldin; der ander von dem edeln Smaßeman herren ze Rat-

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