Druckschrift 
3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
Entstehung
Seite
74
Einzelbild herunterladen
 

Art

74

1413.

MSS

i

|||§§"

Mmmm

«RH

'-;

m

'v- 88 H

§11 ; -' : -'.«

oder vil in dheine wyse, one alle geuerde. Vnd ist ouch mit furworten berett, wannewir oder vnser erben komment eins jeglichen jares, wanne wir woltent, vff sanctMartins tag oder in acht tagen dauor oder nach, vngeuerlichen mit zweyen tusenntgulclin guter vnd geber von golde vnd schwer genug von gewicht vnd die den vor-genanten elichen gemaheln oder iren erben gebeut vnd antwürtent in iren sichrengewalt, damitt so mögend wir die hundert guldin geltz abelösen vnd vns vnd vnseremitschuldner vnd vuser vnderpfant ledigen vnd lösen, on alle geuerde. Vnd wennedie tusent guldin, die vns mit einem andern briefe besundert versichert sint zügebenvff sanct Martins tag vnd vff den Meyetag, also da vor geschriben stet, geben würdentoder wenne die hundert gulclin geltz mit den zweyen tusent guldin abgelöset werdent,also davor geschriben stet, so söllent die vorgenanten elichen gemaheln oder ire erbendasselbe gelt, das denne also gegeben vnd abgelöset wurt, zu ye der zit, also dasgefellet, wider an legen mitt vnser oder vnser erben vnd der vorgenanten vnsermitschuldner oder irer erben wissen vnd willen an widerkouff oder eigem in der bestenforme, also wir deß denn zemale, so das gelt gefellet, bekommen mögend, one allegeuerde, also das die vorgenanten dru tusent guldin vnd, das darumbe gekoufft odergepfendet wirt, byeinander blibe vnuersetzet, vnuerkoufft, vnuerkümbert in wydemeswyse vnd nach wydemes recht, nach sitte vnd gewonheitt des landes zu Mortenöwevnd das der vorgenant gräff Courat, diewyle er lebt, sin niessen daran habe, also da-vor geschriben stet, vnd doch der vorgenanten Adelheiten greuin von Zweinbrückeoder yren erben die eigeuschafft der dryer tusent guldin behalten syent, vnd wiedicke das abgelöset oder wider angelegt wurde, so sol es doch darumbe nit ein ver-ändert gut heissen oder sin one alle geuerde. Vnd wer es, das die vorgenant Adel-heit von todes wegen abgienge, ee denne der vorgenant graue Gonrat von Furstenberg,so sol der egenant graue Conrat den widemen niessen, die wile er lebet; er habe kindmit der vorgenanten Adelheiden oder nit. Vnd wenne er von todes wegen abgienge,liesse er denne kind nach sinem tode, by den söllent dann die dru tusent guldinbliben; ließ er aber kein kinde nach sinem tod, so söllent die dru tusent gulclinwiderfallen an der vorgenanten Adelheiden nechsten erben von vatter vnd von muteron alle geuerde. Vnd deßglichen sol der vorgenanten Adelheiden ouch behalten sinan dem widemen, den graue Conrat ir geben hat, sie habe kind oder nit, als derselbewidembrieff das wiset, den graff Conrat ir darumbe geben hat, one alle geuerde.Disen brieff vnd alle vorgeschriben dinge globe ich Ludwig herre zu Liechtemberg vndich Hiltegarte frowe von Liechtenberg vnd grefin von Zweinbrücke vorgenant für vnsvnd vnsere erben vnd die vorgenanten vnsere mitschuldner; vnser herre der marg-gräue redet in crafft diß brieffs für sich vnd sine erben; vnd der vorgenant vnser

WfBQBl&i