1413.
73
mit briefen oder one briefe, wie oder wo die nianung beschicht, so sol ich Ludwigherre zu Liechtenberg oder min erben mit zweyen knechten vnd mit zweyen pferdenvnd ich Hiltegart fröwe von Liechtenberg vnd greuin von Zweinbrücke oder myneerben mit einem pferde vnd mit einem knechte vnd der vorgenant vnser herre dermarggraff von Baden oder sine erben mit zweyen knechten vnd mit zweyen pferdenvnd der vorgenant herr Heinrich von Lare oder sine erben mit einem knechte vndmit einem pferde in den nechsten acht tagen nach der manunge in faren leysten genSträßburg oder gen Offennburg, in der zweyer stette eine, die sie vns danne benennent,in eins oifenen wirtes huß zu veyler koste vnuerdingeter dinge, darin sie vns dennemanent, vnd sollend darinne also leysten vnd von der leystunge nymmer gelassendurch keine ding also lange, bitz das inen ir gantzer volle vnd gnug beschicht, dar-vmbe denne ze male die manunge besehenen ist, damit sie wol benügt on alle geuerde.Wenne ouch vnd ye also dicke ein pfert verleystet wart oder sust abegät in der ley-stunge , so sol yeder, cleß das pfert gewesen ist, ye ein ander pfert an desselbenpferdes statt wider stellen in die vorgenanten leystunge, so dicke das not besehihton geuerde. Vnd wer es, das wir oder vnser erben oder der vorgenanten vnserermitschuldner oder ire erben deheiner uberfurent vnd nit enleistent, das gott verbiete,oder dirre vorgeschriben stucke vnd artigkele deheinen nit stete enhieltent, in wellichenweg das were, so erloubent wir für vns vnd vnser erben vnd die vorgenanten vnsermitschuldner erloubent für sie vnd ire erben den vorgenanten eelichen gemaheln oderiren erben vnd allen iren heifern, wer inen dartzu helfen wil, das sie mögend dasvorgenant ir vnderpfant vnd vnser land vnd lute vnd vnser pfand vnd gut vnd vnsermitschuldner oder ir erben, die clanne uberfaren vnd nit geleistet hettent pfand vndgut, doch vßgenommen vnsers herren des marggrauen amptlute vnd hoffgesinde oneallen vnsern zorn vnd Widerrede, an allen enden vncl stetten angriffen, pfenden vndmit eigenem gewalt selber nemmen mit gericht oder one gericht, wie oder wo siedie findent vnd hon mögend vncl in aller baste füget, vnd mögend ouch die selbenpfand vnd gut trüben, tragen vnd füren, wa sie hin wöllent; vnd die, die sie ent-halten vnd inen cleß helfent, die sollend damit nit wider vns oder aller menglich ge-ton oder gefreuelt hon, also lange, bitz das in ir gülte vnd versessen gülte mit allemmügelichem vncl zitlichem costen vnd schaden, den sie des nemment, in iren sicherngewalt vergolten vncl betzalt würt vnd inen ir gantzer volle vncl gnüg beschicht, da-mit sie wol benüget one alle geuerde. Vnd sol vns herwider nichtzit schirmen nochhelfen dheinerleye, das yeman erdencken kan, in dhein wyse on alle geuerde. Vndvertzihent vns ouch hiemitt alles schirmes vnd hilf geistliches vnd weltliches gerichtesvnd aller der frygheit, damitt wir herwider getun oder vns behelfen möchtend wenignr. 10
■Hin