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1411.
1411, April 14.
Reichenau.
69. Graf Hans von Furstenberg, bei den Zeiten Propst und Keller des Gotteshauses
in der Richenow, beurkundet, dass vor ihn in die Richenow in seinen Hof kam derbescheidene Hans Sifrid der Schüchster von Costencz und eröffnete, dass er und seinesBruders sei. Töchter, Adelhait und Elsi die Syfridinen von Gotlieben, von dem Keln-amt des genannten Gotteshauses in der Richenow drei Stücke Rebwachs zu Ermatingenzu rechtem Lehen hatten; er leiht ihnen dieselben aufs neue „nach gemainschafftrecht"; die empfangende Hand soll dem Keller jedesmal 1 Schilling Costenczer Pfen-ninge der eben üblichen Währung als Ehrschatz geben.
Geben ze Ow 1411 an dem zinstag in der Osterwochen.
Das Siegel des Ausstellers (beschädigt und unkenntlich).Perg. Or. Staatsarehiv Frauenfeld.
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1411, Mai 3.
70. (Heinrich)') Graf von Fürstemberg, nimmt von dem frommen weisen Cünrat
Hägg, einem Bürger zu Rötwil, auf dessen Bitten Waldow, die Burg, mit allen Rechten,Nutzen und Zugehörden auf und leiht sie zu rechtem Mannlehen Bernhart Häggen,dessen lieben, ehelichen Sohne, „der ouch vor vns by ime zu gegen stund."Geben vff des hl. Crützs tag im Maigen 1411.
Das Siegel des Ausstellers (wie an Nr. 409) 2 ).Perg. Or. Donaueschingen. B.
1) Der Name ist weggerissen.
2) Graf Heinrich V. hat sich also des Siegels seines verstorbenen Vaters bedient.
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1411, Juni 4.
71. Rudolf von Snellingen, ein Edelknecht, Rudolfs von Snellingen sei. eines Edel-
knechts Sohn, errichtet für seine Hausfrau Dorotthea, Herrn Burkart Hvmbels Tochtervon Stoffemberg, eines Ritters, nach „dez landes reht zu. Mortnowe" ein „wydemen"von 600 fl., „gut an göld vnd swer gnüg an rehtem gewigde" und verschreibt ihrhiezu folgende Zinse und Güter: die Güter zu Welschen-Steinach mit allen Rechten,„dritteiln vnd feilen", mit Gericht, Zwing und Bann und Wasser, wie seine Vordem