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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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NACHTRAGE.

des Abtes nicht verlesen werde. Das Urteil lautet, Hanns Federer solle die Kundschaft des Abts ver-siegelt bis zum Hofgerichte an Zinstag nach Vnnser lieben Frowen tag Natiuitatis [Sept. 10.] beibringen a ).Perg. Or. mit dem nicht gut erhaltenen Siegel des Hofgerichts. Basel, Staatsarchiv.

a) Über diesen Streit liegen in Basel noch eine Reihe von Urkunden und umfangreichen Akten, ausdenen sich ergiebt, dass das Hofgericht die Beklagten verurteilte, dass diese an den König appellierten, dass derKönig 1494 Juni 19 zu Mainz den Streit der Stadt Basel zu entgültiger Entscheidung überwies, und dass dieseStadt wirklich dieser Aufgabe sich unterzog. Das Ende des Streites ist unbekannt; die Akten über denselbenbrechen mit einer Ladung Rudolfs von Blumenegg, Landvogts zu Rottelen, in Basel auf dem Gerichtshause zueinem Rechtstage zu erscheinen, gegeben vff fritag nach Hilary 1501 [Jan. 15.], ab.

1495, Febr. 9.

Breda.

341*. König Maximilian begehrt auf Anrufen des Grafen Heinrich zu Furstemberg

vom Bischöfe von Cosstentz, dass er aufhöre, Jörgen von Gewperg, der einen schäd-lichen Mann in seinem Gebiete etlicher Verhandlung halb angenommen und inseinem Gerichte nach Gebührgeantwurt" hat, deshalb zu bedrängen.Datum Predaw die 9. mensis February anno etc. 95.

Pap. Konzept. Wien, Staatsarchiv.. 1) Vgl. IV, No. 178.

1496, Sept. 2.

Schloss Lauffen bei Schaffhausen.

342. Graf Heinrich zu Fürstenberg gelangt an die Stadt Winterthur, sie möchte

den in ihrem Gebiete wohnenden Mannen, welche Güter und Lehenschaften von derHerrschaft Hohenclingen tragen, verkünden, dieselben von ihm empfangen zu wollen.Geschehen zu Laufen, datum vff frytag nach Verena 1496.

Das Siegel fehlt. Winterthur").

a) Mitgeteilt von Dr. A. Ziegler in Winterthur.

Um 1500.

343.Diß buch ist Wolfgang grauff zu Furstenberg" a ).

Eintrag auf der 1. Seite der im 15. Jhdt. geschriebenen Handschrift No. 78 der f. Hofbibliothekzu Donaueschingen (Weltchronik des Rudolf von Ems).

Derselbe Eintrag steht auch in den Handschriften No. 785 (Arzneibuch des 14. Jhdts.) und No. 787(Arznei- und Hausbuch) der gen. Hofbibliothek. Auch einige Inounabeln dieser Hofbiblothek medizinischen,juristischen und geschichtlichen Inhalts (z. B. Sorgs Ausgabe der Richentalischen Chronik des ConstanzerKonzils von 1483) gehörten einst dem Grafen Wolfgang.

HESS