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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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14531455.

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oder dass man zu ihnen mit Acht und Anleite richte. Die Botschaft der von Phullendorf antwortet, sieseien vor Frödenberg gezogen, aber alldain dem veld hericht worden", so dass kein Teil den andern derSachen halb weiter ansprechen solle, auch seien sie von der Klägerin nie rechtlich darum angefordertwordenin ainem tag vnd zehen jaren vnd lenger, das doch lenger denn stett vnd lands recht ist". EisSchörpin erwiedert, dieser Bericht treffe sie nicht, sondern nur ihren Mann, auch sei ihr der Schaden erstvor etwa 8 Jahren zugefügt worden. Die von Phullendorf entgegnen, es sei unbillig, dass, nachdem in derSache, wegen der Schorp von ihnenbetzogen" und in seinem Schlosse belagert worden sei, ein Bericht,von dem jeder Teil einen hat, abgeredet wurde,ains hußfrow oder kind komen vnd den andern tail ansprechenvnd dem nit nachkomen". Das Urteil besagt: wenn der ganze Rat zu Phullendorf,als si vngeuarlich inirem raut sitzen", bis zum nächsten Hofgericht am Zinstag vor st. Michels Tag [Sept. 25.] nachdem eracht Tage zuvor, um dieses Recht selbst hören zu können, der Klägerin oder ihrem Vertreter freies Geleitegeschickt hat, vor dem Bürgermeister zu Vberlingen schwört, dass Eis Schörpin oder jemand von ihret-wegen die Pfullendorfer nicht in einem Tage und zehen Jahren rechtlich erfordert habe, und wenn derBürgermeister von Vberlingen auf das gen. Hofgericht darüber in seinem offenen besiegelten Briefe glaub-lich auf seinen Eid schreibt, so soll geschehen, das Recht ist. Perg. Or. mit dem Siegel des Hofgerichts.Pfullendorf.

1454, März 11.

325. Hainrich Graf zu Fürstenberg leiht auf Bitten Berthold Stehelins von Vil-

lingen den Gross- und Kleinzehnten zu Rotenzimern, den derselbe von seinemSchweher Bernhard Hagg erhalten, von ihm zu Mannlehen empfangen und nun anHennßlin Schnider von Lideringen verkauft hat, dem letztern. Nach Schniders Todefällt der Zehnten an das Gotteshaus St. Georgen, das ihm dafür einen ehrbarenMann als Träger zu stellen hat.

Geben vff sonntag Reminiscere 1454.

Das Or. siegelte der Aussteller.

St. Georger Kopialbücher No. 4, S. 4748. Karlsruhe.

1) Denselben Zehnten leiht Graf Wolfgang zu Fürstenberg namens seines Bruders Hainrich HansenValeton als Träger des Klosters St. Georgen 1491 st. Andreas abendt [Nov. 29.] A. a. 0. No. 6, S. 16869.

1455, Okt. 8.

Freiburg.

326. Albrecht Erzherzog zu Osterrich meldet Bürgermeister und Bat zu Botwil,

dass er Graf Conrat von Fürstemberg, seinen Rat, den Conly von Bahngen, gen.Smaltzkopf, Erhart Dornhains und Conrat Tigishaim vor dem Hofgerichte zu Rotweilverklagt haben, vor sich laut seiner Freiheit zu Recht abgefordert habe, dass aberdie Urteiler denselben trotz dieser Abforderung nichtweisen", noch die 3 Knechteziehen lassen wollen, weil sie meinen, Graf Conrat sei in einer Acht, in die ihnVH 57