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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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ihren Armenleuten grossen Schaden mit Nam, Brand nnd anderm gethan hahen, wodurch auch dem hl. Eeichenicht kleiner Schaden besehenen ist, auf Bitten Tibolds, der ihn für sich und seinen Bruder als einen Rö-mischen Kaiser und obristen Richter angerufen hat, ihnen Frieden zu schaffen und jedem von ihnen zuRecht zu helfen, bei Verlust aller Ehren und Lehen und bei 100 M. G. bis auf Lichtmess [1434, Febr. 2.}mit den von Geroltzegk einen getreuen, schlechten, christlichen Frieden zu halten und auf st. Erhards Tag[1434, Jan. 13.] vor seine kais. Person zu Recht zu kommen. Da wird er mit seinen Räten Tiebolds undHainrichs Klage und ihrer Feinde Antwort und die Friedbriefe und Gebote verhören, er schafft deshalbdie Citation und Ladung, die sie, die Empfänger dieser Urkunde,am nechsten" vor seinein Hofgerichtauf ihre Gegner genommen, ab. Schätzung oder Brandschatzung, die nicht bezahlt ist, soll während diesesFriedens unbezahlt bleiben. Perg. Or. mit dem kais. Siegel (Heffner XIV, 106). Karlsruhe.

11) 1434 dornstag nach dem hl. Ostertag [Apr. 1.1 befiehlt zu Basel Kaiser Sigmund, da dieGegner Tiewolds und Heinrichs von Hochengeroltzeck trotz des Friedensgebotes des Herzogs Wilhelm sichunterstanden haben und noch täglich unterstehen, dieselben ohne Recht mit Gewalt um ihr väterliches Erbezu bringen, dem Markgrafen Friderich zu Brandenburg, diese Sache, in der er beiden Teilen vor ihm einenRechtstag gesetzt hat, an seiner statt auszurichten, weil er dies wegen anderer trefflichen Sachen derhl. Christenheit und des hl. Reiches nicht selbst thun kann. Pap. gleichzeitige Kop. Karlsruhe.

1432, Jan. 8.

Freiburg.

315. -^ e Grafen Hainrich und Egen zu Furstemberg bringen auf freundlichem,

unverbundenem Tage mit andern Zusätzen ihren Schwager, den Markgrafen Wilhelmvon Hochberg, und Melchior von Blumnegk dahin, dass dieselben die Entscheidungihrer Streitigkeiten Herrn Bertholt von Stouffen, Heinrich von Nuwenfels und Görgvon Kyppenheim überlassen.

Ze Fryburg im Brißgöw vff dem nehsten zinstag vor st. Hylarien tag 1432.

Das Or. siegelten Graf Heinrich, Markgraf Wilhelm und der von Blumnegk.Kopialbuch (des 15. Jhdts.) No. 105 h. Karlsruhe.

1) 1431 zistag vor Lucye [Des. 11.'] schreibt Graf Egen demselben Markgrafen, er habe Melchiorvon Blumnegk gebeten,zu tagen" zu kommen, der Bote sei aber noch nicht zurück ; es bedünke ihn, dieSache wolle sichlengen". Er bittet den Markgrafen, einen andern Tagnauch dem hochzit" anzusetzenund dieses ihm 14 Tage vorher zu melden, damit er Melchior davon benachrichtigen könne. Pap. Or., daszum Verschlusse aufgedrückte Siegel des Ausstellers fehlt. Karlsruhe.

1432, Nov. 18.

316. Cünratt Stahelly, Bürgermeister zu Vilingen, und Cunratt Lächler, sein Stief-

sohn, Bürger daselbst, verkaufen für 4 fl. Rh. Hansen dem Lorer, Bürger und geschworenemGebüttel zu Vilingen, ihren Halbteil des Gutes zu Münchwiler , gen. das Gerütt,dessen anderer Halbteil Peter Tuningers von Vilingen ist. Hainrich Graf zu Fürsten-berg, von dem der verkaufte Teil Lehen gewesen ist, bezeugt diesen Verkauf.

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