mm
1415—1417.
Das zum Verschluss rückwärts aufgedrückte Siegel fehlt.Pap. Or. Karlsruhe.
137
1) 1415 feria secunda post Laurencü [Äug. 13.] antworten dieselben dem Graf Heinrich, „daz vnsder zehend mit angatt, vnd geburte tfch vnd den üwern dar zu zegriffende, wellent wir tfch wol getrüwen,daz ir vnser vnd der vnsern dar inn schonent vnd vngeschädiget lassen". Pap. Or., das rückwärts zumVerschluss aufgedrückte Siegel fehlt. Karlsruhe.
ü
1415, Okt. 23.
309. Graf Cunrat von Fürstenberg, der mit Egenolf, Reinolt und Erhart, Gebrüdern,
von Falckenstein, den Jüngern, Herrn zu Ramstein, wegen des Unrechts, das dievon Ramstein an ihm begangen haben und thun, zu Feindschaft gekommen ist, was erMeister und Rat der Stadt zu Strassburg, deren geschworuer Bürger 1 ) er ist, ge-klagt hat, und der deshalb vor das Schloss Ramstein gezogen und das mit Gottesund der gen. Stadt Hilfe gewonnen und das als ein Hauptmann des Krieges brechengewollt hat, verspricht den von Strassburg, welche hierin „in helfers vnd nit haupt-lüte wise" geholfen haben, keine Richtung mit den Feinden einzugehen, sie seiendenn gleich darin begriffen und versorgt.
Geben vf den nehsten mitvvoch nach st. Lux tag dez hl. ewangelisten 1415.
Das Siegel des Ausstellers (wie III, 18).Perg. Or. Strassburg, Stadtarchiv.
1) Derselbe wurde nach dem Strassburger „alt lantburger buch" (Strasburg, Stadtarchiv) Bl. 8 "Bürger dieser Stadt 1411. — Nach derselben Quelle (Bl. 7 v ) wurden 1431 daselbst auch Bürger GräfinAdelheit von Zweinbrucken und zu Fürstenberg, Witwe, und ihr Sohn, Graf Heinrich von Furstenberg,ferner 1406 Büdolf von Snellingen, 1408 Jungfrau Grede von Snellingen und 1417 Grede von Snellingen.
mS
1417, Juli 29.
310. Hans von Burgberg, welcher den Knecht und Boten des Schultheissen, Bürger-
meisters und Rates der Stadt Vilingen geschmäht und ihm „vnzuht erzogt" hat und,,welcher, als sie ihm deshalb ihr Burgrecbt abkündigten und vor ihn und seine FesteBurgberg zogen, auf Vermittlung seiner Herren und Freunde sich und sein vorgen.Schloss an dieselben auf ihre Gnade ergeben und mit aufgehobenen Fingern und ge-lehrten Worten einen Eid geschworen hat, um diese „schmäht" zu thun, was ihmder Rat zu Vilingen heisst, und bis dahin in des Wirtes Hans Suter, ihres Bürgers,Haus zu verweilen, kommt mit dem Rate also überein: Er schwört Urfehde wegendieser Geschichte und seiner Gefangenschaft; nimmt sich fernerhin jemand deshalb
m
m ■