1316—1321.
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1318, Sept. 9.
Avignon.
271. Johannes XXII. cum Henrico dornino de Fursternberch et Verena uxore eius,
nata quondam Henrici comitis de Friburg, quorum petitio continet, quod tertio con-sanguinitatis gradu coniuncti ad sedandas graves guerras et discordias inter utriusqueparentes et incolas terrarum utrique ipsorum subiectarum vicinos existentes matri-monium contraxerunt et plures filios et filias ex eodeni procreaverimt, ex quo intereosdem parentes et incolas status pacificus provenit, supplicationibus eorundem in-clinatus, cum ex separatione huius matrimonii peiora prioribus guerra et scandalaforsitan suboriri ipsi asserant, dispensat, ut in matrimonio sie contractu licite rema-nere valeant, prolem suseeptam et suseipiendam ex eo legitimam decernens.Datum Avinione 5. idus Septembris, pontificatus uostri anno tercio.
Neue Kop. (aus dem Kegistrum dieses Papstes in Eom). Karlsruhe.
1319, Juni 29.
Villingen.
272. Schultheiss, Bürgermeister und Rat von Viliugen, „der minre vnd der merre",
bestimmen: „Swene die stat halbu vz zöget, swelez halbtail daz ist, ist das ainigenaht alder me vzze, so sol daz ander tail sie lösen ze dem nehsteu vszoge ze hautdarnach vmbe als lange zit, als man ze rate was worden, daz das erste tail vzzesolte sien gewesen, vnd sol das beden tauen gemaine sien vz vnd vz vntz Wihen-nahten, die nu nehste kument. Were aber, daz man ain viertail wurde vz sendende,vnd der burger ain tail vzze lege, so sunt die inren vnd die vzzeren sich dennetauen, als es inen wol fuget, vnd sol daz och wem vntz ze den nehsten Wihen-nahten, so nu koment".
Gegeben ze Vilingen an dem nehsten fritage nach st. Johanes tage ze Sun-gihten 1319.
Das Or. siegelte die Stadt Vilingen.
Pap. Kop. 19. JMt. in der Keferschen Sammlung, Überlingen.
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1321, März 11.
273. Egen Graf zu Furstenberg, Landgraf in der Bare, eignet um 10 tt h. und
um sein und seiner Vordem Seelenheiles willen dem Armenspital zu Vilingen denHof zu Horgen auf dem Berge, den Huges Söhne An dem Kilchoffe bauen, derVII 53
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