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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1503.

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Othmar Rotternbach, Landrichter, und Johanns Küch, Landschreiber in Bare,Herman Hoffler, Baumeister zu Wartein berg, und Alexius Rosch, gen. Dubenest,von Furstemberg, von der Obrigkeit verordnete Schiedsleute, vergleichen Schultheissund Gemeinde zu Gyßingen mit Vogt, Richter und Gemeinde Kirchen und Hawßen,nachdem Hainrich von Buch, Schultheiss zu Gißingen, für die von Gißingen, SymonGengwusch von Hußen, Vogt im Tal unter Gißingen, für die von Kirchen undHußen ihren Entscheid zu halten gelobt haben, über Wun und Weide, Trieb undTratt. Die Grenze wird festgestellt: „In ain stain, so wir vnder den Alten Göltenob Thoman Mintzers von Hüntschingen ägkern bym obern gwand gegen Gißingenvff der wyß vnndern wyden vnd von dem selben stain vnnder den widen hinvff inden rain zwuschen Vnser Frowen von Kirchen vnd der Rainharten von Sumforrenagkern, so den ain benemlich Vnser Frowen acker Hans Bugk von Kirchen vnd derRainharten acker Cunrat Metzger buwen, am obern anwand gesetzt, vnd von selhemstain stragk hin vff in ain stain in ain wys, gehört in die wyden, so Petter Kellerhaut, vnd den dem selben stain stragk den widen nach nider hin ab vntz in ainstain, staut vff Petter Müllers wyß am Nidern Graben, da von hin vber die Thonowin ain stain, staut zwuschen den gewanden an Vnser Frowen von Kirchen vnd HannsSchlatters von Gißingeu agkern ob dem Hußamer Stig, da von hin vff vornen vffRottenstaig in ain stain bym Hiltzin Bild gegen Gißingen wertz vnd von dem selbenstain den weg vff in ain stain, staut am rain vnd weg, so ob Ryethain ab gaut,da von strags schlecht den nechsten in ain stain, staut vnndern weg an Morschaldenvff dem egerdlin, von dem selben den nechsten vff Morßberg in ain stain vnndermweg vnd da von dem selben weg nach hinvff in den stain, so Gißinger vnd Guth-madinger ban schaidt".

Geben an zinßstag [vor, nach?] st. Oswalds tag 1503.

Die Siegel des Obmanns und Johanns Küchs fehlen.

Perg. Or. Kirchen, Gemeinderegistratur. S.

1) 1345 st. Aufran tage [Aug. 7.]. „Wir lihen dominica feria sexta (sie) graff C. von Fürsten-berg Wartenberg das vierdentail vnd sin tail, den er hett an Gissingen vnd was darzü hört, ieren erbendisen brief besiglet mit vnnserm aignen insigel ich der vorgen. abt graff Eberhart von Neuenbürg wissentvnd guten willen mit, Worten vnd wereken recht vnd redlich beschechen vnnd volkomen zu des vorgenantenmin gnedigen herrn abbt Eberhart insigel an diß brieff, der ward gen, do man zalt von gottes geburt . . .darnach in dem funfvndviertzigisten jar an sannt Aufran tage". Eeichenauer Lehenbuch 638 f 1 S. 667.Karlsruhe.

2) 1345 feria sexta ante Aufre [Aug. 5.] erlaubt zu Ow Abt Eberhart von Reichenau Graf Cun-raten von Fürstenberg, seiner ehelichen Hausfrau Adelhait, Herrn Lüttolds Tochter von Griessenberg, dasvon ihm lehenbare „Ort" zu Wartenberg an der Burg, „da die phystery vnd die kuchi vnd sin camer vffstant", um 1200 M. S. Costenntzer Gewäges als Wiederlegung ihres Heiratgutes zu versetzen. EeichenauerLehenbuch 638 f 1 S. 670. Karlsruhe.

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