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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1503.

oder verneinend, das das vicli gebresthafft wäre, da sollend sy kain vich kaufen, vntz sy warlich für-kompt, das es gesund vnd in ainem monat daselbs kains gestorben seye; es soll auch söllichs ie ainer demandern, so es in fürkompt, by dem aid vngeuahrlich sagen vnd verkünden, so erst er mag. — Item ob syauch aincherlay vich, das do wolfsäsig, bainbruchen, siech oder wie das gebresthafft wäre, koufften, dassollen sy nit metzgen, sonder das zuuor auf das wenigest ainen halben radt sehen lassen, ee sy dasschlahen, vnd was sy dan dieselbigen damit haissen thun, das sollen sy bey dem aid thun. — Item allsbald der Brächet anfahet, so sollen die inetzger vntz zu Vnser lieben Frawen tag der Geburt, welcherlayflaisch das ist, nit lenger vail haben, dan zwen tag; es wäre dan, das es sy oder in an dem dritten tagalls frisch bedunckhte, so sollen der oder dieselbigen vnsern schuldthaissen vnd ainen des raths darüberfüeren, möchte sy oder er aber den schuldthaissen nit gehaben, welche zwen er dan des rats vnuerwandsvnd nit gefreund gehaben mag; erlauben sy im oder inen dan dasselbig flaisch weiter fail ze haben, somügen der oder dieselbigen metzger dasselb flaisch denselben tag vail haben vnd nit lenger. — Item obainen oder mer metzgern flaisch vngeuahrlich auf zinstag oder dornstag wolgewartet vberbelybe, so sollendie andern stil ston vnd kain vich darumb mötzgen, noch ander flaisch geschetzt noch gekaufft werden,biß das dasselb vberbeliben flaisch verkauft würdt, außgenomen der sambstag soll deßhalb frey sein. —Item es soll auch kain burger, in- oder beywoner vnser statt Engen vnder der metzge flaisch bey dempfund verkaufen, es werd im dan erlaupt, anders dan die metzger. — Item es sollen auch die würdt zuiar- vnd wochenmärckhten kain rindsflaisch in das hauß metzgen noch schlahen, sonder das von den metz-gern nemen, die oder der metzger haben es dan nit, aber gebrates , kelber, schaff oder lemmer mügen syvngeuahrlich sunst kauften oder von den metzgern nemen, weders sy wellen. — Item es sollen auch diemetzger niemands kain losen flaisch geben, sonder das zuuor ansagen, auch kain pfünig flaisch vnder dermetzge fail haben, noch kain pfinnig schmaltz niemand für schön geben noch vnder kain schön schmaltzmuschen, sonder iegklichs insonder verkauften bey dem aid vngeuahrlich. — Item die metzger sollen diewürst machen, das 5 ain & thuen vnd das viertail darunder späckh seye, auch das kain wasser darundergemüst werd, dan bloß das ainer den braten gewürsten könd; machte aber ainer die würst so klain, das5 nit 1 $ thäten, so soll er geben 6 oder 7 oder mehr, das es 1 1i wert, vnd doch 1 S> nit höher danvmb 6 /S(. — Item die metzger sollend niemands kain gantz viertail flaisch ains vichs, noch 30 7t vnd da-rüber samenthafft hingeben in das saltz on erlauptnuß oder erkantnuß vnser schuldthaissen, burgermaistersvnd dero, so sy dan von den raten zu inen nemen, es were dan, das dieselbigen auf ir gewißne erkhennenmügen, das vberftüssig flaisch auf denselben tag vorhanden seye. — Büß der obgeschribnen capittel: söllentalle gebessert vnd zu bessern erkendt werden mit dem klainen fräuel, 3 8> ^ mit seinem anhang. — Itemdie metzger sollen auch die kelber, lemmer vnd kitzin, so sy auß den kügen, schaffen vnd gaissen nemen,so bald sy die herauß thund vnd vngeuahrlich mit demselben vich beraidt werden, in den thouben grabenby der abläsin vnuerzogenlich tragen oder tragen lassen, vnd als dick sy das vberfarend, sol gebessert vndzu bessern erkhent werden dem schuldthaissen mit 3 ß $i vnd ainem rat auch mit 3 ß ty. — Item essollen auch die metzger in der wochen drey tag flaisch haben vnd die statt versehen, nemlich sambstag,zinstag vnd dornstag nach notturft; besserung von iedem tag 5 ß 3(.

Von denn pfistern: Item deß ersten sollen die pfister vnser statt Engen, vor statt vndLedergassen den marckht verlegen vnd versehen mit baiderlay brot, wissem vnd haußbröt, nach notturftvnd kain zeit on brot lassen, dan wan sy also die statt vnd den marckht, zu welcher zeit das wäre, onbrot Hessen vom aubentbett biß morgens zu amptzyt, kompt ir iegklicher insonder vmb die nachgeschribnenpen, es wären die zu banckh legen oder zu marckht oder in das göw füerend vngeuahrlichen. — Item vndsollen kain weißbrot theurer noch höher bachen, dan vmb 1 ^, noch auch an die hebe oder in die me-rätey, dan vmb 2 <S(, es werd inen dan erlaupt. — Item sy sollen auch ie nach gelegenhait der leuffenvnd köuffen gemaine vnd gleiche pfenning werdt bachen vnd darlegen den schetzern, so darüber gesetztsind, die das brot wochenlich besehen vnd schowen sond vnd nach dem schowen ietlichen straffen, nachdemsy bedungt nach iedes verschulden zimlich sein. — Item sy sollend auch menigklichem brot vmb gelt oderpfand geben vnd nit versagen, doch das die pfand des gelts wol wert vnd des drittails besser syent, vnd

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