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zu handeln zugelassen vnd erkhendt, auch alwegen zwüschen den partheyen vmb wandel besehen nach ge-stalt der sach, was recht ist.
Todtschlag: Item ob auch iemand, wer der oder die wären, den andern in vnser statt Engen,auch in dem ätter oder burgkrecht, darzu gehörend, entlüpt oder von dem leben zu dem tod gebracht hetteoder furter thun wurde, zu dem oder denselben tattern soll pünlich mit dem schwert bar gegen bar gerichtvnd dem herrn das gut, so er hat, erkhendt, so anders der oder die täter mügen betretten, es möchte danrechte not, getrungne notwer erzüget; solliche notwer soll auch durch aigne bekhandtnnß deß entlyptenoder selb sibent, vnd wie uor in dem capittel der beschuldigung halb geschriben stat, bezeuget vnd erstattetwerden; mochte aber der täter nit betretten werden, soll nichts dester weniger vmb die tat wider innprocediert, den freunden zu seinem leib vnd den herren zu seynem gut erlaupt vnd erkhendt; es were dansach, das dem entlüpten zusampt dem leib sein gut entnomen were, soll nicht mehr zu dem täter als ainemtodschlager, sonder als ainem morder mit dem rad zu richten erthailt vnd sonst des guts halben, wie vor-stat, gericht werden, vnd die aigen erkhandtnuß, ob der entlypt vor seinem sterben erkhendt hette, vnddie erben als kleger des nit gesten wolten, soll erzüget werden mit zwayen erbern vnuersprochnen mannenzu sampt dem antwnrter, oder ob der antwurter die aignen bekantnuß nit gehört hätte, mit dreyen mannen,wie obstat, vnd darauff oder auff bemelte bewysung der pinlichen besserung ledig erkhendt werden mitvorbehaltung des bürgerlichen fraueis, 10 7t 3\ mit seinem anhang.
Volget hernach der erbval: Item erpliche gerechtigkait nach brauch vnser vnd vnserstatt Engen, also das ie vnd alweg, auch in allen vällen die nechsten erben nach sypt vnd der lynen deßblutserben; doch sollend enckhlin, das send khindskhinder, alwegen an ir vatter vnd muter statt mit der-selbigen geschwisterigen an der sypt vmb souil, alls abgangen vatter vnd muter gerechtigkhait vnd erb-thail gehept, ob sy das erlept hetten, gleich geschätzt vnd geachtet in disem val alls vetterlich vnd müe-terlich vnd enckhlich erb; wan aber ain kind mit tod vergat, vnd nit kindt, kindtskind, eelich gemecht,noch geschwisterig verlasset, soll vnd mag sein verlassen gut wider hinder sich fallen an vatter vnd mutteroder aintweeders, so das erlept; wo aber kindt, kindskind, geschwistergit oder eelich gemächt vorhandensind, die sollend ain anderen erben vnd nit vatter noch mutter. — Item wo zwo personen ehelich zusamenkhomen, vnd von den baiden eliche khinder geboren werden, vnd dan die fraw vor dem man mit tod ver-gieng, so soll vnd mag der man in dem gut, es sey ligend oder varend, beleiben sitzen , dieweil er seinenwittwenstatt haltet; so er aber den verruckhen vnd sich ehelich verenderen oder sunst den khindern vndim selbs vnnutz erfunden würd, sollen vnd mügen in die khinder tringen, inen ir müeterlich erb vnd gutin aichelenweiß zu thaylen, also das dem vatter desselben mutterlich erbs vnd guts ain thail alls vil, alsainem khind, vnd sunst der kind ainem als vil als dem anderen werde, doch ist alwegen den khinden zuden ligenden gölten vnd güetern ain rechte verfangenschafft vorbehalten, daß der vatter solliche ligendegült, noch güeter weder mit versetzen, noch verkhouffen beschwären, noch verenderen soll noch mag, dannmit verwilligung vnsers schuldthaißen, burgermaister vnd raths in vnsern namen, oder wie zu Engen rechtist; so aber dan der vatter auch mit todt vergangen vnd in leben nit mehr ist, so soll dasselb vnd allander sein verlassen gut, ligends vnd varents, denselben, vnd ob er darnach khinder mit der nachuolgendenfrowen geboren hette, sollich gut gleich gefallen sein, auch vnder die in aichelenweyß gethailt vnd derfrawen nit mehr, dan ain khindtsthail daruon werden, vnd zu demselben khindtsthail soll auch ir, derfrawen, belieben ir morgengab vnd ob sy zu dem man ichts gebracht het, vnd damit deßgleichen die kindvon schuldthaissen, burgermaister vnd raden in vnseren namen beuogtet werden; die frow soll auch irekinder von sollichem irem vnd der khinder gut erlich vnd zuchtngelich, auch zu guten sitten erziehen vndzu gott oder der weit nach reth, auch mit wyssen vnd willen der vögt vnd nach vermügen des guts erlichberathen vnd versorgen ongetrungen, dieweil sy wittwenstaat vnd sich sonst erlich vnd wol in dem gutonegeenderet deß hauptgut haltet; item ob aber vnd wan sy sich elich verenderen oder sunst den khündenvnutz erfunden würd, so soll sy schuldig sein, den khünden ire thail irs vätterlichen zugethailten erb volgenlassen vnd den vberigen ire zugethailten thail mitsampt der morgengab vnd anderen iren ererbten vnd zu-gebrachten güettern ir leben lang, doch ongemindert deß hauptguts, niessen; item so sey auch mit tod
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