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1503.
Engen, vorstatt und Ledergassen als irem rechten, natürlichen erb- vnd hallßherrn by iren handtgebnentrewen geloben vnd darauf mit aufgehapten fingern vnd gelerten Worten ayd leiplich zu gott vnd den hay-ligen schwären, vns trew, hold, warhaft, gehorsam vnd gewertig zu sein, vnsern schaden zu wenden vndzu warnen, vnser ehr vnd nuz zu fürderen vnd bestes zu wenden, auch gemainlich vnd sonderlich alles daszu thun, das frum, leibaigen leut irem rechten erbherren zu thund schuldig vnd pflichtig sind; vnd ob ert-lich weren, die ander nachjagend herrn hetten oder sunst vnser leibaigen nit weren vnd vnder vnß in be-melter statt Engen, vorstatt oder Ledergassen sässen, wonten oder dienten, die sollend die zeit, weyl syallßo vnder vns sitzendt, wonendt oder dienendt, in aller maß gelüpten vnd ayden verbunden sein, wieander vnser aigen leuth, alls obstaut, auch vns die haupt- vnd ander vehle laut der freyhaiten, altem prauchvnd herkhomen vnser statt Engen lassen veruolgen, doch jedem, besunder seinem herren. an der leibaigen-schafft vnuergriffen; vnd was sich auch von ainem jeglichen die zeit, vnd jeder hindersäss in vnser stattEngen, vorstatt oder Ledergassen sizet, wonet oder dienet, verlaufft, khainerlay Sachen hierin außgenomen,der oder dieselbigen sollen darumb recht geben vnd nemen vor bemelten vnsern schulthaissen, burgermaistervnd räthen, als vor vnsern stab vnd gericht zu Engen, vnd sollich sunst niendert anderschwa fürnemen,rechtuertigen, wägen, dingen, ziehen, suplicieren, reducieren noch appelieren in kainen weg; vnd welchemderen dermassen vber kurz oder lang zu Engen in vnser statt, vorstatt oder Ledergassen lenger zu be-leiben nit wer füglich oder eben vnd da dennen verrückhen vnd ziehen weite, der soll vnd mag ausserderselben vnßer statt Engen gerichten vnd g ebieten ziehen, vns vnd die vnsern darumb vngesumpt vndvngeirrt lassen, doch soll ain ieder zuuor sein burgrecht oder aydspflicht auffsenden persönlich vor vnsernschuldthaissen, burgermaister vnd gesäßnem rath bemelter vnser statt Engen vnd niendert anderschwa, nochsunst in kain ander weiß noch weg, vnd alsdan in den fusstapfen mit auffsendung seins burgrechts oderaydspflicht bey handgebenden trewen geloben, vnd darauf ieder, der allso sein burgrecht oder aidspflichtaufsenden wölt, ainen ayd mit aufgehepten fingern vnd gelerten worten leiplich zu gott vnd den hayligenschweren, all austendig vnd auch die nachsteuren mit sampt dem abzug vnd allen andern schulden der-selben vnser statt burgern, auch in- vnd beiwonern nach herkhomen vnd prauch oder ansehen ains rathsgemainlich vnd sonderlich zu bezalen, auch kainen aignen rouch in vnser statt, vorstatt noch Ledergassenzu Engen ohne vnser vnd vnsers raths daselbs zu Engen gunst, wissen vnd willen niemermer zu haben,sonder zu zeren an ainem offen würdt; vnd ob er oder sy aincherlay vorderung, zusprach oder ansprachan oder zu schuldthaissen, burgermaister vnd rath, acht vnd zwainzig, gemaind oder sunderlichen personen,gemainlich vnd sonderlich von wegen gemainer statt oder vmb personlich oder sonderlich Sachen vnd sonder-lich vmb Sachen, in der zeit seins oder irs burgrechts, inn- oder beiwonung verloffen, das er oder sy dar-umb recht geben vnd nämen sollen vnd wellen vmb bemelt sonderlich vnd personlich sachen gegen sonder-lichen personen vor vnsern schuldthaissen, burgermaister vnd radt hie zu Engen; vnd vmb sachen gegenschuldthaissen, burgermaister, rath, acht vnd zwainzig, burger oder gemaindt, als vorstatt, dieselbigen ge-mainlich oder ettlich vnder in, sonderlicher gemain statt oder söllch gemain ansprech oder sampt der empterberuerend, vor vnß, vnsern erben oder nachkhomen, dem oder denen sollchs von vns oder denen beuolhenwierdt, vnd sunst niendert anderschwa, auch gemainlich vnd sonderlich ohne alles Wägern, gedingen, ziehen,appellieren, supplicieren vnd reducieren, auch sunder ohne alle in- vnd widerred zu halten, was also da-selbst vmb ain vnd iede sach für recht erkhendt vnd gesprochen würdt, alles getrewlich vnd vngeuahrlich.Item zum anderen, vn recht zu verhüeten: Ob sich vber kurz oder lang zeit begebe das ie-mand, wer der oder die wären, edel oder vnedel, gaistlich oder weltlich, mit vnd gegen ainandern zuWiderwillen kernen vnd freuenlich handlung oder aufrur fürnemen oder zu gebrauchen vnderstunden, dasdan ain ieglicher burger oder geschworner zu Engen, in- oder außerhalb vnser statt gesessen, bey obge-melter gethoner pflicht schuldig sein vnd macht haben soll, in vnsern vnd vnser statt Engen namen fridenzu gebieten, ainem ieden frembden an 10 U <§. vnd ainem ieden vnsern geschwornen an ehr vnd aid, Hbvnd gut; ob aber ainer den frid breche mit den worten, so gilt das erst pott 3 U 3\, dz annder pott10 # $i, vnd mit der thaut brochen geilt ehr, Hb vnd guott, wie im cappittel staut; ob aber dann jemand,wer der oder die weren, sollichen gebotten vngehorsam, vnd der oder die sich nit friden lassen oder frid