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1502.
oder Küttlingen zu entrichtenden Zins von 20 fl. Landswährung aus ihrem Amte Trochellfingen. Sie setzenVogt, Schultheiss, Eichter und alle Bürger der Stadt und des Amtes Trochellfingen zu Mitverkäufern undGewähren. Einlager in Trochellfingen oder Rüttlingen. Perg. Or., die Siegel der Verkäufer und der StadtTrochellfingen fehlen. Donaueschingen. T.
4) 1486 montag nach Invocabit [Febr. 13.~[ bestätigen Jörg Graf zu Werdemberg und zum Hailgenbergund Johannes Butzer, Kirchherr und Dekan zu Trochtelfingen, die durch den Priester Hans Wieland vonTrochtelfingen sei. erfolgte Stiftung einer Kaplanei in der Pfarrkirche zu Trochtelfingen auf der ElendenSeelen Altar, der zu Ehren aller Heiligen, aller Engel und der 11,000 Mägde geweiht ist. Das Praesen-tationsrecht hat der Graf und seine Erben. Der Kaplan soll in Trochtelfingen residieren und auf Wunschdes Kirchherrn diesen in Pfarrgeschäften unterstützen; geschieht das ausserhalb der Stadt, so hat ihm der Pfarrerdas Mahl zu stellen. Viermal im Jahr soll das Gedächtnis des Stifters von allen Priestern zu Trochtel-fingen und Hennenstein begangen werden. Dotiert ist die Pfründe mit einer Kente von 4 fi 5 ß /3) vondem Steinhaus zu Steinhilben, das der jüngere Graf Eberhard von Wirtenberg innehat, dem Hortzger Hof,des Meisters Hof, dem Planckensteins Lehen und 2 Hofstätten zu Steinhilben, mit Güten zu Wettishusen,Mütelstetten, Engstingen, Velthusen, Stetten, Mörtingen, Melchingen und Trochtelfingen. Perg. Or. a ) mitdem beschädigten Siegel des Kirchherrn, das des Grafen Jörg fehlt. Trochtelfingen, Pfarrarchiv. S.
a) Demselben ist die Bestätigung des Constanzer Bischofs Otto vom 17. April 1486 transfigiert. Perg.Or., das Siegel fehlt.
5) 1501 menntag nauch st. Gallen tag [Okt. 18.] verlegen Haug und Cristoff Grafen zu Werden-berg und zum Hailigenberg die Kaplanei zum hl. Nicolaus zum Hinnenstein mit Zustimmung des KaplansGötz Müi'lins nach Trochtelfingen, der Kaplan muss aber auch in Zukunft 2 Messen wöchentlich in dieserKapelle halten. Perg. Or., die Siegel der Aussteller und Melchior Meßnangers, Vogts zu Trochtelfingen,fehlen. Sigmaringen, Staatsarchiv. S.
1502, Mai 6.
210. Eberharclus Abt zu St. Georgen im Schwarzwald bestätigt als oberster Seel-
sorger und Lehensherr der Pfarrei Fridenweiler die Stiftung einer Jahrzeit für dieSeelen aller, die im „kilchsperg" Friedenweiler ruhen werden, durch Martin Eckmanab dem Ruedenberg und Hanß Keller aus dem Schwerzenbach „als anfenger vnd stiffter"der Jahrzeit der „leichtlege" des Gotteshauses Friedenweiler, Caspar Maurer, seinenKonventherrn und derzeit Pfarrer und Prior zu Fridenweiler, die Thäler Ordnen,Schwerzenbach und Ruedenberg „und waß darinnen und darumen süzet und wohn-hafft sey", auch den Vogt, das ganze Gericht und die ganze Gemeinde im obgen.„kilchsperg". Die Jahrzeit wird gehalten am Montag nach der Römischen GnadenKirchweihe zu Fridenweiler, die am Sonntag vor st. Johannis des Täufers Tag be-gangen wird. Die Pfleger sollen das jährlich dem Kirchherrn anzeigen, und diesersoll ihnen behilflich sein, die Priester auf der Pfleger Kosten zu bestellen. Die Jahr-zeit muss auch acht Tage zuvor verkündet werden. Bei der Jahrzeit werden ge-halten eine gesungene Vigil, ein gesungenes Seelamt für alle gläubigen Seelen, eingesungenes Amt in der Ehre der Mutter Gottes Maria, und die andern Messen liest