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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1499.

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wurden vnd erstochen, die von Lucern vnd Zug vnd die knecht, so zu inen kamen, ouch by 200 mannen,das alles nünt dan Berner warend, die funden sy an dem ort, da der erst angriff beschähen was, das sydie luth vszugend, irre herren vnd ander Aydgnossen an den fynden vnd an der not Hessen, vnd warenänderst nünt dan Welsen volck. Es wurden da gewunnen die zway paner von Enshaim vnd Fryburg imBrisgöw vnd 7 fendle, vnder denen das von Strasburg gen Zürych kam. Item gewunnen die Aydgnossenainliff stück büchsen, nämlich ain houptstuck, hat 55 centner, item ain carton, hat 40 centner, ain möschincarton, hat 27 centner, vnd fünf halbschlangen, hatten 29 centner, dise sind all des Romischen künigsgesin, item 4 stainbüchsen, Schüssen in der grosse als boß kuglen, hatten all 17 centner, vnd 9 ringerschlangen, hattend an züg alle 39 centner, die sind deren von Strasburg gsin. Es wurden ouch gar vilguter lüth verloren, nämlich grauff Hainrick von Fürstenberg, oberster feldher, her Mathiss von Castelwart,ain graff von Pitsch vnd ander vil ritter vnd knecht. Ouch verluren die von Strasburg Arbogast vonKagenegg, der irr fendrych was, vnd das fendli vnd vil guter büchsen vnd silbergschir vnd mer guts, dansunst kain ander statt. Also ward des Römischen künig vnd des Schwäbschen Pundt ir anschlag gar zer-brochen, den sy für hand genomen hattend, die Aydgnossenschaft ze zwingen, dan mit diser Schlacht wasdem schimpf der boden vss, den sy liessend den blast vnd hochmut wol halber fallen. [S. 2111/s]. Itemvff samstag vor Maria Magdalena [Juli 20.] liessend sich die Aydgnossischen knecht vnd ettlich von Schaff-husen, iren by 80 man, in das Hegy für Engen, deren houptman was Hans Hüber von Embrach, da namensy ain grossen roub, vnd als sy den haimtriben wolten, kamen vnder Nüwenhewen ain grosser zug an sy,der vnderstund inen den abzuylen oder mit in ze schlahen. Also stalten sich dieselben knecht [zu] wer,stachend vnd schlugend so fast vff die fynd, das sy die flucht gabend, denen sy naehylten bis gen Engenvnd inen eben vil erstachend; vnd als inen die vbrigen in die statt entrunnen , tribend sy den roub mitfröden gen Schaffhusen, das sy nie kainen schaden empflengen. Von disem Scharmützel ward ain grosserlerman, vnd stürmpt man allenthalben in den Hegy vnd durch die Baar. Also besamlet sich ain grossvolck von Zell herab vnd vss allen schlössen vnd stetten in den Hegy, die wolten nun disen schaden rechenvnd Seiend in ain dorf, das haist Tayngen, das stiessend sy mit für an. Also fiuhend dieselben puren indie kilchen vnd wertent sich ab dem kilchenthurn, der fast starck vnd gut was. Also trügend die Schwä-bischen körn, höw, holtz vnd allerlay in die kirchen, spickten das mit büchsenpuluer vnd zündten es an.Damit sprangen ouch ettlich vss dem turn vff den kilchhoff, die empfiengen sy an die spieß, die andernwurdend jämerlich in dem thurm erstickt vnd verbrent eben vil. Also kamend die von Tayngen vmb irrlyb vnd leben, ehr vnd gut. Es zugend die von Schaffhusen mit ire stattzaichen vss in mainung, die irrenzu entschütten, aber eh sy kamen, was die sach geschehen, vnd zohend die fynd haim. T.

a) Genauer am Dienstag in der andern Fastenwochen [März 5.J. b) Hier ist der Nachsatz ausgelassen.

1499, Febr. 28.

4 qo Batt Abt, Prior und Konvent zu Gengenbach leihen auf Bitten des Grafen Wolfgang zu Furstem-

berg den an die grossecamary" ihres Gotteshauses gehörigen Zehnten im Fischerbach, den der altePriester Henßlin von ihnen gehabt hat, an Martin Buman, Leutpriester zu Wyler, auf dessen Lebenszeitum 5 fi. Rh. in Gengembach an Martini zahlbaren Zins.

Geben vff donstag nehst noch st. Mathis tag 1499.

Das aufgedrückte Sekretsiegel des Abtes zerbrochen.Perg. Or. Karlsruhe.

1499, Nov. 30.

Innsbruck.

194. Sigmund Graf zu Lupfen, dem der Römische König 500 fl. Rh. auf künftigen

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