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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1499.

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4) 1359 in medio Maio genehmigt Abt Eberhart von Eeichenau, dass Cünrat von Beringen seinenvon ihm lehenbaren Zehnten zu Eietberingen seinem Oheim Fridrich von Aitlingen und Friderichen vonAitlingen, Hainrichen sei. Sohn,an abnütz" um 15 M. S. versetzt. A. a. 0. S. 34.

5) 1500 st. Hyllarien tag [Jan. 13.] übergiebt Hans von Almßhouen zu Ymendingen Annastassiavon Almßhouen, Konventfrau vff Hoffe bei Nidingen, seiner Schwester, zu rechtem Eigen seinen Teil desZehntens zu Eietberingen, den sein Vater sei. ihr als Leibgeding lebenslang verschrieben hat, mit der Be-dingung, dass nach ihrem Tode Magdalena von Almßhouen, seine Tochter, und Bärbel von Eegkenbach,seiner Schwester Tochter, diesen Zehnten lebenslänglich gemessen sollen und nach denselben ebenso fortund fort seine und seiner Schwester Kinder und Kindeskinder, die dort ins Kloster treten; wenn aber keinedes Geschlechts mehr im Gotteshause ist, mag Annastassia von Almßhouen den Zehnten zu ihrer Jahrzeitdem Kloster übergeben. Perg. Or., das Siegel des Ausstellers zerbrochen. Donaueschingen.

1499, Jan. 29.

191. Jörig Graf zu Werdemberg und zum Hailigenberg |bekundet, dass in den

Spännen zwischen dem Dorfe Vilßingen und der Gebauerschaft Vntzkouen über Trieb,Tratt und Weidgang in der Schlichten, dem Speck und dem Wylerholtz sein SohnCristoff als sein Kommissarius entschieden habe: die von Yntzkhouen sollen mitirm hertuich" die von Vilsingen 1 an Trieb und Tratt in der Schlichtin, der Speckund dem Wylerholtz ungeirrt lassen, dürfen aber mit ihrem Zugvieh über denöspan"an der Schlichtin hin unten durch das Wylerholtz hinaus --gen Kalchbrunnen einenTriebweg haben, doch darin nichthalten".

Geben auf zinstag vor Vnser lieben Frawen tag Purificationis 1499.

Das Siegel des Ausstellers fehlt.Perg. Or. Sigmaringen, Staatsarchiv.

1499, Febr. 20Juli 22.jQ9 Zur Geschichte des Schweizerkrieges.

1) 1499 mitwoch vor Mathie [Febr. 20.] schreiben Schultheiss und Eat zu Wil im Turgöw anBürgermeister und Eat zu Schafhusen, sie haben vergangenen Montag einen armen Knecht, namens HansHemerli, von Dinngen bei Überlingen mit dem Eade richten lassen, welcher unter vielen andern argenStücken bekannte, er sei von den Vögten der Herren vom Hailigenberg her in die Eidgenossenschaft ge-sandt,zu loßen vnd eruaren der mären", und wann die Eidgenossen auszögen, siedahinden" an Stadtund Land mit Brand zu beschädigen; dazu seien ausserdem noch hergesandt Virich Kessler, der eine weisseHose, schwarzen Hut und schwarzes Haar habe, eine lange Person sei undain kesselzüg" trage, JäggliHowenstain von Wysenburg, der eine schwarzesschotelt" Haar undgetailt hosen" habe, und CüntzStürtz, der Becker, dem ein Eoss in das Maul gebissen habe. Schafhusen solle das auch andern Nachbarnmelden. Pap. Or., das zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte Siegel fehlt. Schaffhausen, Staatsarchiv.

2) 1499 donnstag vor Eeminiscere [Febr. 21.]. Die Grafen Wolfgang zu Fürstennberg und Heinrichzu Lupfen an ihren Vetter und Bruder, Graf Sigmund zu Lupfen:Also wellest wissenn, das die Eidtgnossen

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