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1497.
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alle Samstage und in der Fasten alle Tage nach der Vesper ein Salve Regina und räuchern dazu alleSamstage nach der Vesper mit einem Miserere und gewöhnlicher Kollekt vor dem Sakrament und ob demGrabe der Stifterin. Dafür geben die Pfleger jedes Jahr jeglichem der 3 Priester 15 Behmisch und demMesner 6 Behmisch; letzterer soll alle Versäumnisse der Priester aufzeichnen und den Pflegern angeben,die dann für jedes Versäumnis 2 ^j abziehen; desgleichen sollen die Priester auf den Mesner achten unddiesem für Vernachlässigung seiner Verpflichtungen 3 ^ abgezogen werden. Was hiernach an den 5 fl.jährlichen Zinses übrig bleibt, soll der Kirche bleiben, wofür sie zu allen Jahrtagen und Salve Kerzenliefern muss. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel Junker Adams vom Stain, die der Junker CünratHasen, Stadtammanns, und Hansen Vesern, Bürgermeisters zu Mundrichingen, fehlen. Donaueschingen. T.
1497, Aug. 21.
186. Johanns Abt zu Salmanswiler als Gemeiner im Streite zwischen Abt Heiyen zu Kunigsbronnen
und Hannsen Müller, Pfarrer zu Rörenbach, Marcus Sticklin, Propst zu Bettenbronnen, als Zusatz diesesPfarrers und Jacob Suter, Bürgermeister zu Pfullendorf, als Zusatz des Abtes von Kunigsbronnen, ent-scheiden den Streit wegen des Zehntens auf Äckern zu Vnnderrechnow gütlich: der Zehnten daselbst von derHerrenwiese hinauf den Marken nach, welche die Acker Hannsen Webers und Martin Bombers scheiden,bis an den Wald und an diesem hin bis an die Strasse zwischen beiden Eschen und dann bis wieder andie Herrenwiese von allen Äckern, die jetzt offen und nicht verwachsen sind, bleibt dem Abte zu Kunigs-bronnen kraft der seinem Gotteshause gehörigen Pfarrei Pfullendorf, wird aber in dem gen. Bezirke „gerätvnd gestocket", so gehört der Zehnten aus diesen Feldern dem gen. Pfarrer. Der letztere hatte nämlichgeklagt, dass die dem Abte zehntbaren Felder daselbst, die nur bei 10 oder 11 Jaucherten gewesen seien,durch Rodung gewachsen seien.
Geben vff mentag nach st. Bernharts tag 1497.
Die Siegel des Propstes von Bettenbronnen (s. Abb. No. 36) und Jacob Suters, das des Abts vonSalem fehlt.
Perg. Or. Karlsruhe.
1) 1501 mitwoch vor Corporis Christi {Juni 9.] empfängt Jörig Karg von Rehnow zu Mannlehenvom Grafen Hawg von Werdemberg den Halbteil des Ackers zu Rehnow, genannt der How, ungefähr bei20 Jauchert an einander, dessen andere Hälfte sein Bruder Hannß Karg innehat, und den sie von ihremVater Michel Karg geerbt haben"). Heiligenberger Lehenurbar von 1500, Bl. 124. Donaueschingen.
a) Dieses Lehen empfängt Vlrich Karg von Rehnow 1503 Mittwoch nach Dreikönig [Jan. IL] und wieder1509 Donnerstag vor Oculi [März 8.]. A. a. 0. Bl. 124. - Die andere Hälfte empfängt Hannß Karg 1501 Mitt-woch vor Corporia Christi [Juni 9.] und 1509 Donnerstag vor Oculi [März 8.]. A. a. 0. Bl. 125.
1497, Okt. 3.
Abschied eines schwäbischen Grafentages zu Ulm.
187. Die grauen vnnd freyenn, so auff dem tag zu Vlni ge-
wesen sind am zinstag nauch sanct Michels tag anno etc. 97:Der gmain houptmann, graue Wolfganng von Öttingenn, vnnd graue Joachim vonÖttingen durch ir schrifft, graff Philip von Kirchberg personnlich, graue Hawg von