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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1493.

st. Phylips vnd st. Jacobs aubent [Apr. 30.] durch Schiedsrichter also geschlichtet: jeder dieser Höfe giebtdem Kaplan jährlich 10 Scheffel beiderlei Korns, halb Veesen, halb Haber, Kaufmannsgut, WisenstaigerMass ohne Schaden des Kaplans auf dessen Kasten zu Wisenstaig, 13 'a h. auf Johannis Baptistae und „ainwisant Schilling", 2 Herbsthühner und 1 Fastnachthenne. „Es sint och die gemelten guttere zu erblehengemacht also, man far lebent oder tod dauon, so git ains ain guldin weglößin vnd zwän guldin hantlön".Jedes Gut soll nnzerteilt „in ain hand vff ain ainige person" empfangen werden, sind mehrere Erben da,so wählen dieselben im Falle, dass sie nicht einig werden, „zwen gemain vngefründt vnd vngesypt man",die mit dem Kaplan entscheiden, welchem derselben das Gut zu leihen sei und was dieser den andern vondem Erblehengute hinauszugeben habe, welcher aber gegen diesen Spruch thut, ist seines Erbteils verlustig.Es soll auch „allerkrefftenglichost" gehalten werden, dass die Güter an Häusern und sonstigen Zugehördenin Bau und wesentlich gehalten werden. Die Solde zu Enenbüren, die Jacob Mayer baut und die der gen.Pfründe jährlich 4 ß h., 2 Herbsthühner, 1 Fastnachthenne und 3 ß h. Weglöse giebt, „man far lebent aldtod daruon", ist nicht in dieser Richtung begriffen, sondern giebt ihre Gilt, wie von Alters her. In allemübrigen bleiben dem Kaplan und den 6 Gütern alle Rechte, wie sie „im kouffbrieff, ouch fryungbrieff vnddotation" geschrieben sind. Perg. Or. mit dem fast unkenntlichen Siegel des Lehensherrn der gen. Pfründe,des Grafen Fridrich von Helfenstain, dem des Junkers J&rgen von Sunthaim, des Jüngern, und dem zer-brochenen Jacob Rftlins. Donaueschingen.

1493, März 16.

165. Hainrich Graf zu Fürstemberg verkauft mit Vogt, Sckultheiss, Bat, Richter

und Gemeinde zur Niiwenstatt im Swartzwald als Mitverkäufern für 100 fi. Rh.dem festen Hanns Hanen, Schultheiss zu Fryburg im Bryßgow, unter Vorbehalt desRückkaufs einen auf st. Gerdrutten tag in Fryburg zu entrichtenden Zins von 5 fl.Rh. (oder für 1 fl. ^ 1 ^ ß ^ Fryburger Währung) aus seinen Zöllen zur Nuwenstattund Altenweg nach 5 ft fy Fryburger Währung, die Margrethen, Hannsen Locherssei. Witwe, zu Eristetten, und 3 fl. Rh., die Meister Niclausen Locher, Dechan zuFryburg verschrieben sind. Einlager in Fryburg.Geben an st. Gerdrutten aubend 1493.

Die Siegel des Verkäufers und des „flegkens" zur Nüwenstatt fehlen.Perg. Or. Donaueschingen.

T.

1) 1506, Juli 17. Anniuersarium venerabilis magistri Joannis Hensler de Furstenberg, plebani in NouaCiuitate in Nigra Silua, parentum, antecessorum, consanguineorum, benefactorum suorum ac omnium et singulo-rum, pro quibus desyderauit, pro quibus dicitur in fine collecta: „Omnipotens, qui viuorum" in missa, qui deditdomui nostre propter deum 24 somas vinorum (sie) annui census in villa Ebringen: quorum capitale facit110 t6 et 10 ß inonete Fryburgensis. Item dedit glosam (sie) ordinariam cum textu biblie in quattuorvoluminibus comprehensam, rubricatam et ligatam, impressam Argentine in forma regali. Item dedit Se-nece opuscula ligata et rubricata, item Pliuium in historia naturali ligatum, item Valerium Maximum li-gatum. Glosam ordinariam supradietam emit pro 24 flor. Renensibus; alii valent 3 flor. Item ab eodemdomus habuit 750 flor. Renen, in prompta peeunia, defalcatis pensionibus sibi et Matheo Hensler solutis etsoluendis. Item ordinauit fenestram in Galilea, pro qua exposuit 30 ß. Item legauit domui breuiaria iuxtamorem Constantiensis diocesis in magna forma ligata, pro quibus exposuit 5 flor. Renen. Item legauit do-mui 23 somas vini venditas prius pro 12 $ et 12 ß. Item legauit domui quinque heidescher tücher. Facit