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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1493.

cappellen zu Wolfach, stoad in koptgüt 640 fl. Rh. vnd werden gezinst vff der hl. Dryer Kling tag [Jan. 6.~]vß dem ampt zu Husen, sint ablössig. Item 5 fl. zinß her Niclaus Renner, sint geschlagen vff das aigen-thum zu Schenckenzell der herschaft, werden gezinßt vff st. Michels, sindt losig mit 100 fl. hoptsum. Item1000 fl. gelehnet vmb statt Straßburg, gevelt der zinß 50 fl. inn Pfeningthurn, wurdent 800 fl. Recken-bach an sin koff geben, vnd 200 fl. nam myn gnediger her davon in sin seckel vff ain landttag gon Einß-heim. Mer 1000 fl. handt wir vff vns genomen von Burckhart von Reckenbachs wegen zu Zinsen, davonalle iar vff den Pfingstag 40 fl. vff Vnser lieben Frowen huß zu Straßburg. Mer 40 fl. hoptsumm ouchvff Reckenbachs koff vmb pfarkirchen zu Husen vffgenomen vnd soll ir die zinß vß dem bomgarthen by derschüren vff st. Martins tag anno 9 anvahen.

Pap. Or. (nicht richtig bisher Kinzigthaler Lager buch genannt) aaa ). Donaueschingen.

a) Diese Absätze wiederholen fast wörtlich die entsprechenden im Urbar von 1488 (No. 127) einschliesslichder jüngeren Zusätze; bei Sunthusen fehlt jedoch die letzte Angabe über Jacob Floch; bei Pforren ist nur: „derober wiger hört zum schloß"; bei Deckingen lautet der Satz über Kurnburg abweichend also: „item der hof zuKurnburg mit Ramstains hof, der waid vnd vischbächlin ist verlihen zu ainer stäte Algin vnd sim sün jars vmb7 fl. 8 ß h. vnd allen grosen zehenden, was er erbuwt"; bei Wultertingen ist neu: „die rieh grub daselbs ist ouchvnser; mer 1 gutlin kompt von Wultertingen har vnd lit in Brülinger ban, zinst Jörg Gutgesell jars 6 mut; fragnach dem gütlin von Lorentz Bocken, das von Hölderlin zu Brülingen ledig worden vnd sich erlöst, ouch nach demprügel Huberschhouen"; der Zindelsteiner Hof wird hier „hof vnder Sindelstain" genannt. — b) Über das Kinzig-thal Hess 1509 Gräfin Elisabeth von Fürstenberg ein neues Urbar anlegen (s. IV, 427), dessen Inhalt mit demWolfgangs von 1493 einschliesslich der Nachträge bis 1509 im ganzen übereinstimmt. — c) Was im folgenden in[ ] steht, ist später, aber vor 1510 nachgetragen. — d) Dieser Satz ist ausgestrichen. — e) Später überschrieben: 6.

— f) Hier folgt nun die Urkunde von 1506, von der IV, No. 418 ein Regest steht. — g) Unten auf der betr. Seiteist nachgetragen: „schulter hat min her all vff gnad angestelt". — h) Später verändert in: „10, 6, halben zehen-den, den andern halben zehenden der frumeß". — i) Das folgende wurde ausgestrichen. — k) Das Frongeld ist hier undim folgenden ausgestrichen. — 1) Verändert in: 6 sester. — m) Unleserlich, später verändert in: 6 sester. —n) Auch bei St Roman ist das Frongeld ausgestrichen. — o) Später ersetzt mit: dz gut zun Hoffen. — p) Späterdarüber geschrieben: recht summa an fron tut 19 <a 7 ß 8 3\, summa an machtgelt 36 fl. 9 ß 8 ,3). — q) Vorausgeht diesem Abschnitt der IV, 120, Anm. la gedruckte Schultheisseneid. — r) Verändert in: 6 3\. — s) Ausge-strichen. — t) Später verändert in: 1. — u) „2 lophfmr" ausgestrichen, darunter gesetzt: „vnd ist der loppwaldabganngen". — v) Später verändert in: 60. — w) Nicht eingetragen. — x) Wurde nie eingetragen; dafür wurden11 Blätter leergelassen. — y) Ausgestrichen. — z) Zuerst hiess eB: Cristen Spilman; diese Cristen ist [die obengenannte. — aa) Später verändert in: 5. — bb) Verändert in: 7Va, — cc) Verändert in: 3. — dd) Verändert in: 16, 4.

— ee) Durchstrichen. — ff) Gehört wohl auch zu den erkauften Gütern. — gg) Später verändert in: 9 sester 1 vier-ling. — hh) Später verändert in: 8 ß 2 ,Sj 3 h. — ii) Darüber von anderer Hand: summa als guter gelibt sind,stat summ 90 $ 4 ß 7 ,S), mag vber etlich jar sich bessern. — kk) Es folgt eine freigelassene Seite. — 11) Aus-gestrichen, darüber steht: 2 hünr, 1 henn. — mm) Ausgestrichen. — nn) Verändert in: 18, 7. — oo) Dieser ganzeAbsatz ist durchstrichen. — pp) Hier folgt ein Bericht über Felder, Tausch einzelner Grundstücke zwischen zweiBauern. — qq) Liegen in und um Haslach. — rr) Bei diesen 3 Häusern setzte eine jüngere Hand bei: „hat alsJuncker Marti" [nämlich von Blumneck"!. — ss) Hier folgen die IV, 124 Anm. 2 und 203 Anm. 4 abgedrucktenBestimmungen. — tt) Die 2 Höfe in Dachtbach und der Fenschenberg sind deshalb auch bei Bollenbach nach-träglich hinzugefügt. — uu) Das folgende von anderer Hand. — vv) Unter diesen 3 ist von erster Hand bemerkt:„item dise dry mayer gend alle jar gemainlich 1 hunr von der hob zu irem tail". — ww) Verändert in: 11. —xx) Jörg — frongelt ist durchstrichen. — yy) Späterer Zusatz. — zz) Von Baiern—Landshut. — aaa) Vor Beginndes Urbars (S. 1—19) steht ein deutscher Kalender mit einer Aderlasstafel, einer Tabelle der Indiktion , GoldenenZahl, Sonntagsbuchstaben und der sieben Planeten; von diesen sagt da Kötz: „Saturnus hat yn das myltz; Ju-piter, Mars haben in die leber; Sonn hat yn den magen; Venus, Mercurius habent yn die nyern; Mon hat yn dashoupt". Auf dem ersten Vorsetzblatte schrieb Kötz ein: „Das ist der ayd, so ain Jud swert, wannim ain ayd ertailt wirt zu sweren. Item der Jud sol sweren mit bedecktem hopt vnd nit mit vfgehebterhand, sonder soll er sine vinger legen in ain buch mit siner rechten hand, des selben buch nammen sy wol wissenvnd by in sollen haben, dann so swert der Jud by dem höchsten got Adaney, der himel vnd erden, sonn vnd monn,ouch all creaturen geschaffen hat, N. zu halten, darvmb er gesworn hat, das es also war sig, vnd wa das nit alsower, vnd er das nit hielt oder tat, das inn vnd all sine kind das erterrich verschlinden vnd swebel vnd bech vndall plagen vber sy gon soll, als Datann vnd Aberion etc., dann spricht der, so inn den ayd lert vnd ander, dzwerd dem Juden waur etc.".

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