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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1483.

Vnadingen folgende von Hainrich von Almßhoffen erkaufte Güter: zu Gütmattingen3 Güter, die zusammen 4 Malter 6 Mut Veesen, 4 Malter 6 Mut Haber guten, eineHofstatt, die 7 Viertel Veesen und 2 Hühner giebt, und Caspar Schoners Güter, die1 Malter Veesen, 6 Viertel Haber, 2 Hühner gelten, zu Gisingen 1 Gut, das 3'| a MalterVeesen, ebensoviel Haber, 4 Hühner giltet, zu Hüntschingen 2 Güter, die zusammen

5 Malter Roggen, 2 Malter 6 Mut Haber und 4 Hühner geben, zu Efingen 1 Gut,das 5 Malter Veesen, 2 Malter Haber, 50 Eier und 4 Hühner giltet, zu Nidingen1 Wiese, die 6 ß zinst, und zu Zimern 1 Fischwasser, das jährlich 18 # h. giebt, vonGraf Hainrich von Furstenberg dem altern a ).

Fürstenb. Lehenurbar von 1508, Bl. 78—79.

a) Derselbe empfängt diese Stücke alle, die zum Teil sein Grossvater Hainrieb, von Graf Jobannsen vonFurstenberg 1442 und sein Vater Hainrich von Graf Hainrieb 1466 empfangen hatte, wieder von Graf Hainrich demJüngern [wann?]. 1506 durfte sein Sohn Philipus von Almßhoffen 60 fl. Hauptsumme und 3 fl. Zins auf ein Lehen-gut zu Gisingen verweisen, musste es aber binnen 10 Jahren lösen, oder der Lehensherr selbst durfte dieses thun.a. a. O. 79.

1) 1472 st. Walpurgen, den Meytag, [Mai 1.] verkaufen Hainrich Jäger, gen. Spett, [zu Ymadingenund Wilhelm Spätt, sein ehelicher Sohn, Ludwig Rotpletzen, Bürger zu Vyllingen, Vogt und Pfleger ihresVetters Egkh von Ryschach von der Neuwen Sunthusen, 3'/2 S> h. Vyllinger Währung Zins von ihren

6 Malter Roggen Ymendinger Mass auf st. Walpurg Tag fälligen Vogtrechts aus dem Hofe zu Ymmendingen,der dem Gotteshause St. Bläsy zinst, um 70 U h. derselben Währung. Das Or. siegelten die Ausstellerund Hainrich von Almshoffen zu Ymadingen. St. Blasien Kopialbuch I. 274—77. Karlsruhe.

2) 1472 st. Martins tag [Nov. 11.'] verkaufen Hainrich von Almshouen zu Imadingen und Vogt,Richter und „gepursamy" des Dorfes Vnadingen unter Vorbehalt des Rückkaufs für 182 fl. Rh. Peter Wylen,dem Tucher, Bürger zu Vilingen, einen auf st. Martins Tag zu zahlenden Zins von 14 Maltern „geriterter"Veesen Vilinger Mass aus Hainrichs von Almshouen Kornzehnten zu Vnadingen, aus dem zum voraus 7 fl.Zins an Angnesen Kellerin, Hannsen Stähelis sei., Bürgers zu Vilingen, eheliche Witwe, und 3'/2 fl.Zins an Hannsen Mayenbergen, Bürger zu Vilingen, und 3V2 Malter Veesen Vilinger Mass Zins an VirichsBölensmids Sei. Kinder gehen, ferner aus Hainrichs von Almshouen Wiesen, genannt die „Ow", bei 18 Manns-mad, gelegen im Imadinger Bann in dem Bachzimer Thal. Einlager in Vilingen. Perg. Or. (zum Teil

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verblasst), die Siegel Hainrichs von Almshouen, Sigmunds vom Stain, Ritters, Hanns Virichs von Almshouenzu der Nüwenburg, Hainrichs Vetter, und der Stadt Brülingen, die für die Gemeinde Vnadingen siegelt,fehlen. Donaueschingen. T.

3) 1473 donrstag nach dem hl. Ostertag [Apr. 22.] meldet Hainrich von Almshofen zu Imendingendem Bischöfe Hermann zu Costentz, dass er zu seinem und seiner Vordem Seelenheil mit Zuthun anderer erbererLeute, insbesondere Hainrich Jägers, gen. Spät, zu Imendingen, sowie des Vogts, der Richter und der Ge-meinde Imendingen als Patron und Leiher der Leutkirche zu Imendingen in derselben auf dem hl. Kreuz-altare zu Ehre der h. Mutter und Magd Maria, des hl. Kreuzes, st. Laurentien, Oswalten und Cassiori eineewige neue Pfründe und Kaplanei für einen erbern weltlichen Priester gestiftet habe und bittet um Bestätigungderselben. Er behält sich und seinen Erben das Praesentationsrecht. Der Kaplan darf keine andere Pfründe,die er persönlich zu besingen und zu versehen hat, haben, sondern muss auf seiner Kaplanei haushäblichsitzen und alle Wochen am Sonntag, Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag auf gen. Altare Messe lesenoder im Falle einer dringenden Verhinderung durch einen weltlichen Priester lesen lassen. Wenn die Messean diesen 5 Tagen aus irgend einer redlichen Ursache nicht gelesen werden kann, soll der Kaplan sorgen,