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vnd yr oberkeit gienge vber die Schüssen, wann L&wental mit allen den yren lagen vber die Schüssen vndgehörten doch in die lanndtvogty mit gerichten vnd andern oberkeiten etc., darczu redte man so vil, eswar offenlich vnd m&chte von der widerparthye mit warheit nit widersprochen werden, das Salmenßwylerlige in der grafschaft zum Hailgenberg vnd Peterßhusen in der grafschaft Neuenbürg, wie wol ain landt-vogt vogtrecht an den enden hab, demnach guet czu verstan ist, wie wol das vogtrecht zu L&wental ainemlandtvogt czugehört, das dannoch dasselb kain gnuegsam anczaigen ist des, das L&wental darumb nit ligein der grafschaft zum Hailgenberg, wann das nit widerwertig ist, das ain closter lige in ainer grafschaftvnd der vogtrecht vnd nidem gericht halben anderswohin geh&re, hin entgegen so ist das von alter herain gemainer lümde vnd ainhellige sag, das nit alain L&wental, sunder ouch Bnchoren lige in der grafschaftczum Hailgenberg, des man sich ouch erbütt czu erwysen mit lüten czusamt dem, das man mit lehen- vndkundtschaftbriefen gnuegsamlich fürbringen mag, das der gemelten grafschaft marck vnd greniczen sichstrecke die Schüssen ab in Bodense, doch vnverpflicht vberflüssiger wysung. Des andern, so die wider-parthye das sperren der vogtrecht vnd vogtgülten, in der clag angeczogen, vermaint czu bluemen also,wann si main, welche in der landtvogtye siezen, das die selben nit vsserbalb der landtvogtye in ander graf-schaften vogtrecht oder vogtgült s&llen geben, darczu bedunckt mich czu reden syu, fr&md sye czu h&renvnd wider das recht vnd alle Vernunft, das ain landtvogt vß synem aignem fürnemen s&lle verbieten vndsperren üch, minen herren von Werdenberg, vogtrecht vnd vogtgült czu geben von denen, davon yr vndüwer vordem herren czum Hailgenberg solch vogtrecht vnd vogtgült ob den czehen, czwainzig, dryssig,vierezig, fünftzig, setzig iaren negst vergangen, ja so lange czyt ruwigklich vnd vngesumt enpfangen habet,das der anfang nit ist in menschlicher gedecbtnüß, den gegenwärtigen span alain hindangeseezt, welchesverbietens vnd sperrens der landtvogt ouch kainen fueg noch glimpf het, w r enn glych sach war, des mandoch nit gestendig ist, das die, von den yr solch vogtgült habt enpfangen, in des rychs grafschaft czu Ba-fenspurg vnd nit in der grafschaft czum Hailgenberg sassen, angesehen, das allenthalben in den grafschafftenvil siezen, die nit den grafen solcher grafschafften, sunder andern grafen, herren, prelaten, steten, burgernoder andern vogtgült geben, vnd nämlich in der Landtvogtye, wann begryift die selb Ober- vnd Vnder-Schwaben, als sich dann ain landtvogt thuet schryben, so ligt offenlich am tag, das gar vil darinn siezen,die andern grafen, herren, prelaten, steten vnd burgern vogtgült beczalen, es ist ouch gancz kainem rechtenwiderwertig, wol ist das dem natürlichen, geschribnen vnd gewondlichem rechten vnd aller vernunft wider-wertig, das ain landtvogt an rechtliches ersuechen vß aignem muetwillen vnd fürnemen ainen entseeze ainerso langen gwere. Czu dem dritten , so die widerparthye fürgewendt hat, si wisse von kainer grafschaftczu Bafenspurg czu sagen, s&lchs ist schimpflich czu reden dem, der die Landtvogty so lang inngehept hat,aber das es die gestalt hab, wie in miner herren von Werdenberg schlußred des stucks halben dargethanist, sol sich durch brief vnd lebendig kundtschaft wol erfinden. Czu dem vierdten, so wyter die wider-parthye vermaint, vnderschaid czu machen czwischen den geistlichen vnd keiserlichen rechten, als ob diekeiserlichen recht verordnet heten, das ain dryssigiärige besiezung der marck vnd greniczen solten ain recht-liche gwer geberen etc., darczu main ich geredt s&ll werden, das sich solchs nindert in den keiserlichenrechten erfinde, als es sich ouch nit erfindt, sunder so ist in den selben rechten gar guetes anczaigen, dasdie kuntlichen greniczen vnd marck der herezogtum vnd grafschaften, als dann kundtlich sind vnd erwysetmögen werden die greniczen vnd marck der grafschaft czum Hailgenberg der gstalt, vnd in üwer schluß-red dargethan ist, durch kain besiezung oder lenge des bruchs mögen abgestreckt oder gwerlich ersessenwerden, darczu ob glych solches anczaigen nit war in den keiserlichen rechten, welches doch gar lawtterist, so hat es dannoch die gestalt, wenn das ist, das sich ain sach begibt, die in den keiserlichen rechtennit entschiden oder nit lawtter entschiden ist vnd doch lawtter entschiden ist in den geistlichen rechten,so sol man ouch vf dem weltlichen gericht solches geistliches recht halten, wann als der weltlich vnd geist-lich gwalt einander sollen hilflich syn vnd ainer den andern händthaben, also ist es ouch angesechen, dasain recht dem andern czu staten kumen s≪ nu hat das geistlich recht gar lawtter verordnet, wie langain bischof, erezbischof oder pfarrer innhat vnd besiezt die kuntlichen greniczen vnd marck ains andernbistumbs, erezbistumbs oder pfarr, das solches innhaben vnd besiezen kain gwer, die im rechten verfache,