1481.
„bei 100 stuck" thnt. Das Or. siegelten die beiden Aussteller. Lupf. Kopialbücher II, Bl. 98 *.eschingen. T
151
Donau-
1481, Nov. 17.
Bregenz.
87. Erzherzog Sigmund zu Osterreich leiht Jörgen von Gundlfingen das Burg-
stall Habsperg bei Rudiingen an der Albe, das dessen Erbe und Lehen vom HauseOsterreich nach Jorgens Angabe ist, obwohl dasselbe weder von seinem Vater, Her-zog Fridrich, noch ihm empfangen wurde und deshalb heim gefallen ist. Wird da-selbst wieder eine Feste erbaut, so ist dieselbe des Erzherzogs offenes Haus widermänniglich, jedoch auf seine Kosten.
Geben zu Bregentz an sambstag nach st. Martinstag 1481.
Das Siegel des Ausstellers nicht gut erhalten.Perg. Or. Donaueschmgen.
1) 1483 zinstag vor st. Vits tag [Juni 10.] schreibt Jörg von Gundelfingen, Freiherr, dem Erz-herzog Sigmund zu Osterrich, er habe vor einiger Zeit von ihm zu Bregentz mit Vorlage der Briefe inseiner Kanzlei das Burgstall Hapsperg zu Lehen zu empfangen begehrt und als ihm das zugelassen wurde,seinen Vetter Hainrich von Stoffeln beauftragt, das in seinem Namen zu thun. Da derselbe, der an ihngeschrieben laut beigelegter Kopie (ist 1483, Jan. 11.), „vsser landt geschaiden" und da er selbst „disersterbendenn 16ff halb" nicht persönlich zum Erzherzoge kommen kann, bittet er denselben, er möge seinenHauptmann za Eottempurg, Herrn Hanns Jacoben von Bödmen, beauftragen, dass er „die verpflicht" undwas er sonst dieses Lehens wegen thun müsse, in seinem Namen von ihm annehme. Er bittet um schrift-liche Antwort durch diesen Boten. Pap. gleichzeitige Kop. Donaueschingen.
2) 1483 zinstag vor st. Vitz tag [Juni 10.] sendet Jörg von Gundelfingen den vorstehenden Briefan den Erzherzog und einen Brief Hainrichs von Stoffeln, Freiherrn, an ihn selbst von 1483 fritag nachst. Erhartz tag [Jan. 10.] aus Insprugk, in dem dieser ihm mitteilt, er habe den Lehenbrief um 8 fl. ge-löst, an Sigmund von Nideggk, der ja weiss, dass er in Beisein seines Vetters sei., Herrn Jorigen Truch-sessen, vor etlichen Zeiten zu Costentz des gen. Lehens halb „red gehapt" habe. Er habe dann in Bre-gentz seinen Lehenbrief, von dem er eine Kopie beigelegt, in des Erzherzogs Kanzlei dem Schreiber Hell-gruber, der auch Befehl hat, ihm einen neuen anzufertigen, übergeben; zur Lösung dieses neuen Lehenbriefshabe er seinem Vetter Hainrich von Stoffeln das Geld gegeben, und dieser habe es auch bezahlt. Er bittetnun Sigmund von Nideggk, beim Erzherzog zu bewirken, dass er eine endgültige schriftliche Antwort beidiesem seinen Boten erhalte. Gleiches habe er auch an seinen Vetter Ludwig von Brandis geschrieben,damit der Bote, wann er ihn, Sigmund, nicht treffe, doch von diesem „gefördert" werde. Er bitte umschriftliche Antwort durch seinen Boten. Pap. gleichzeitige Kop. Donaueschingen.
3) 1483 fritag vor st. Johanns tag zu Sonnwenden [Juni 20.] willfahrt der Erzherzog der Bittedes Lehensmanns zu Hall im Intall und sendet an den Vertreter desselben, Hanns Jacoben von Bödmen,seinen Hauptmann der Herrschaft Hohemberg, den in seiner Kanzlei gewesenen Lehensbrief. Pap. gleich-zeitige Kop. Donaueschingen.
4) 1483 st. Bartholomeus tag [Aug. 24.] ersucht Hans Jacob von Bödmen Jörg von Gundelfingen,den er um „die lehenbrieff, wie das sin soll, zu vertigen" nach Stuttgart bestellt hat, zu ihm gen Rottem-burg zu kommen, weil er selbst wegen der Geschäfte seines Herrn nicht nach Stuttgart kommen kann.Pap. gleichzeitige Kop. Donaueschingen.
5) 1490 freitag nach Letare [März 26.] belehnt zu Ynnsprugg König Maximilian, da ihm sein