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7 (1891) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1470 - 1509
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1481.

begäbet ist". Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Landgerichts (s. Abb. No. 30), des Verkäufersund des Bürgen. Donaueschingen.

3) 1488 montag nach des hl. Creutz tag seiner Findung [Mai 5.] verkaufen Sigmund Graf zuLupfen, der ältere, und sein Sohn Hainrich unter Vorbehalt des Eückkaufs für 200 fl. Eh. Hannßen Feys-lein von Hallauw 10 fl. Eh. an st. Waltpurgen Tag gen Hallauw oder im Umkreis von 2 Meilen darumzu zahlenden Zins aus ihren Korn- und Heuzehnten der Stadt und des Dorfes Stüellingen. Sie setzenVogt, Eäte, Eichter, Geschworene und die ganzen Gemeinden der Stadt und des Dorfs Stüellingen und desDorfs Eberfingen zu Mitschuldnern. Einlager in Neunkirch oder Schäflhaußen. Das Or. siegelten dieGrafen und statt der Gemeinden Virich von Eumlanng, Eitter. Lupf. Kopialb. IX, 1 Bl. 328 T . Donau -eschingen. T.

4) 1494 mentag nach st. Vyts tag [Juni 16.] sitzt Hanns Schmid, Freilandrichter zu Stüllingen,daselbst am Graben bei dem Niderthor zu Gericht. Es wird der Verkauf der Mühle zu Stüllingen im

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Dorf am Armbach durch Annli Schnider von Winterthur, Michel des Müllers zu Stüllingen sei. Witwe, anConrat Bachmann von Winterthur um 60 fl. Eh. landgerichtlich gefertigt. Perg. Or., das Siegel des Land-gerichts fehlt. Donaueschingen.

5) 1502 st. Johansen Baptisten abend [Juni 23.] sitzt derselbe Landrichter an derselben Malstättezu Gericht. Es wird der Verkauf der obern und untern Mühle zu Stülingen im Dorf, welche Graf Hain-rich von Lupfen Michael Ernst von Kouffbüren 1490 zinstag vor st. Gallen tag [OM. 12.] als Erblehen um50 Mut Mühlkorn Schäffhuser Mass, 1 Schwein, das 2 Sh. wert ist, oder dafür 2 ft h. bar, 13 Hühner und200 Eier Jahreszins geliehen hatte, durch Conrat Bachman von Oberwyntherthur an Michahel Bürger vonWygeltingen um 70 fl. Eh. landgerichtlich gefertigt. Perg. Or., das Siegel des Landgerichts fehlt. Do-naueschingen.

1481, Nov. 16.

86. Sigmund und Johanns, Gebrüder, Grafen zu Lupfen, verkaufen Elisabethen

Häppin, Heinrichs Schulthaißen sei. von Villingen ehelicher Wirtin, 40 fl. Rh. Vor-zins aus Graf Sigmunds Dorf Bargen in der Herrschaft Hewen bei Engen und ausGraf Johannsen Kornzehnten zu Schwäyningen in der Grafschaft Stuelingen, der zugemeinen Jahren „bey hundert stuck" thut, um 800 fl. Eh. Zu Gewähren setzen sieVogt, Richter und Gemeinde ihres Dorfes Wellenschingen. Einlager in Villingen oderin eine andere 3 Meilen von Engen gelegene Stadt.Geben an st. Othmars tag 1481.

Das Original siegelten die Aussteller und für die von Wellenschingen, welche eigenes Insiegelnicht gebrauchen, die festen Conradt von Aßmanstetten und Euodolf Eminger.Lupf. Kopialbücher VI, 51—58. Stuttgart.

1) 1485 dornstag nach Letare [Mars 17.] verkauft Johanns Graf zu Lupfen unter Vorbehalt desEückkaufs Jacob Spätten, dem Brotbäcker, Bürger zu Villingen, für 100 fl. Eh. einen am Palmtag zuzahlenden Zins von 5 fl. Eh. aus seinem Dorf Schwaningen. Er setzt Vogt, Eichter und ganze Gemeindedieses Dorfes zu Mitschuldnern. Einlager in Villingen. Das Or. siegelten der Graf Johanns und die Ge-meinde Bonndorf. Lupf. Kopialbücher IX, 1 Bl. 382 T . Donaueschingen. T.

2) 1500 st. Othmers tag [Nov. 16.] verkaufen Sigmund und Heinrich, Grafen zu Lupfen, für460 fl. Rh. Heinrich Keller, Bürger zu Villingen, einen Jahrzins von 23 fl. Eh. aus Graf Heinrichs DorfBargen nebst ganzer Zubehör und Graf Sigmunds Kornzehnten zu Schwaningen, der in gemeinen Jahren